EU PROGRAMM
Mach mit beim ESK
Engagiere dich in sozialen Projekten, sammle internationale Erfahrungen und werde Teil einer solidarischen Gemeinschaft. Lerne Menschen kennen und entdecke neue Kulturen.
ESK macht die Welt ein bisschen besser!
Das ESK bietet dir die Möglichkeit, dich für die Gemeinschaft zu engagieren, Gutes zu tun und einmalige Erfahrungen zu sammeln.
EU PROGRAMM
Was ist das ESK?
ESK ist ein Programm der EU, das sich gezielt an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren richtet. Das ESK bietet dir die Möglichkeit, dich für die Gemeinschaft zu engagieren, Gutes zu tun und einmalige Erfahrungen zu sammeln.
Die Plattform ESK funktioniert wie eine Dating App: Hier finden sozial tätige Organisationen und sozial interessierte Jugendliche zusammen, um gemeinsam voneinander zu profitieren.
ESK macht die Welt ein bisschen besser!
Struktur des Programms
Das Europäische Solidaritätskorps (ESK) umfasst zwei Aktionsbereiche mit vier Förderaktionen.
Beteiligung junger Menschen an solidarischen Tätigkeiten
- Freiwilligentätigkeiten (Individueller Freiwilligendienst, Freiwilligenteams)
- Freiwilligenteams zu prioritären Themen (zentrale Umsetzung)
- Solidaritätsprojekte
- Humanitäre Hilfe
Unterstützungsangebote
Zudem wird den teilnehmenden Organisationen und jungen Menschen eine Reihe an Unterstützungsangeboten zur Verfügung gestellt, um die hohe Qualität der solidarischen Aktivitäten zu gewährleisten:
- Vernetzungs- und Trainingsangebote für Teilnehmende und Organisationen.
- Vergabe eines Qualitätssiegels an Organisationen, die Freiwilligenprojekte im Europäischen Solidaritätskorps anbieten wollen.
- ESK Resource Center zur Unterstützung bei der qualitätsvollen Umsetzung der Aktionen im Europäischen Solidaritätskorps sowie zur Validierung der Lernergebnisse.
- Massnahmen, die allen Teilnehmenden gleichermassen einen Zugang zu den Möglichkeiten des Europäischen Solidaritätskorps bieten sollen. Dazu gehören Off- und Online-Trainings, sprachliche Unterstützung, administrative Unterstützung für junge Menschen und Organisationen, eine ergänzende Versicherung, Unterstützung vor und nach den Einsätzen sowie die Nutzung des Youthpass zur Dokumentation und Anerkennung der Lernergebnisse.
- Das Angebot des ESK-Portals und anderer Online-Services sowie wichtiger IT-Tools.
Ziele des Programms
Mit dem Europäischen Solidaritätskorps wird die Solidarität als einer der Grundwerte der EU gefördert. Dabei liegt der Fokus auf leicht zugänglichen und hochwertigen solidarischen Tätigkeiten in Form von Freiwilligentätigkeiten. Indem auf soziale und humanitäre Herausforderungen reagiert wird, soll der soziale Zusammenhalt, Solidarität, Demokratie, europäische Identität und aktive Bürgerschaft in Europa und darüber hinaus gestärkt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Förderung nachhaltiger Entwicklung, sozialer Inklusion und gleichberechtigter Teilhabe.
Es werden leicht zugängliche Möglichkeiten für junge Menschen geschaffen, um sich unabhängig von ihren Voraussetzungen im Rahmen von solidarischen Aktivitäten zu engagieren und zu positivem gesellschaftlichen Wandel beizutragen. Dabei sollen die jungen Menschen Kompetenzen für ihre persönliche, soziale, bürgerschaftliche, kulturelle und berufliche Entwicklung erwerben und damit wird ihr langfristiges bürgerschaftliches Engagement gefördert.
Das ESK setzt vier Prioritäten, die in allen Bereichen berücksichtigt werden sollen:
- Inklusion und Vielfalt
- Partizipation am demokratischen Leben
- Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaziele
- Digitaler Wandel
ESK Programm 2026
Die Europäische Kommission hat im November 2025 offiziell die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das ESK-Programmjahr 2026 veröffentlicht. Im neuen Programmleitfaden finden sich alle Details zu den einzelnen Förderschienen im ESK inkl. Deadlines zur Antragstellung.
Inklusion steht im Fokus
Mit dem Programm wird insbesondere das Ziel verfolgt, jungen Menschen, auch denjenigen mit geringeren Chancen, allgemein zugängliche Gelegenheiten zu bieten, sich in solidarische Tätigkeiten einzubringen, die positive gesellschaftliche Veränderungen in der Union und darüber hinaus bewirken, und die es ihnen zugleich ermöglichen, ihre Kompetenzen zu verbessern sowie anerkennen und validieren zu lassen. Gleichzeitig soll damit ihr fortwährendes bürgerliches Engagement gesteigert werden.
Antragsfristen und Details zum Europäischen Freiwilligenkorps
Die Fristen zur Einreichung von Förderanträgen liegen je nach Art der Aktivität zwischen dem 18. Februar und 1. Oktober 2026.
Weiterführende Informationen zum Programmjahr 2026
Weiterführende Informationen zum Programmjahr 2025
Antragsfristen und Details zu Erasmus+
Die Europäische Kommission hat zudem am 19. November 2024 die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Erasmus+ Programmjahr 2024 veröffentlicht. Die Antragfristen und den Programmleitfaden finden Interessierte hier.
Erasmus+ und ESK Liechtenstein - Imagefilm
Tauche ein in die Möglichkeiten, die Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps (ESK) bieten. Die beiden Programme bringen Menschen aller Altersgruppen zusammen, ermöglichen grenzüberschreitende Mobilität und schaffen Chancen und Mehrwert.
ENGAGEMENT & PROJEKTE
Engagement im ESK
Junge Menschen engagieren sich in sozialen, ökologischen und gemeinschaftlichen Projekten und setzen gemeinsam ein Zeichen für Solidarität in Europa.
PROGRAMMÜBERSICHT
Das ESK-Programm
Um dem Anspruch, die Welt ein bisschen besser zu machen, gerecht zu werden, setzt das ESK Programm vier klare Prioritäten bei der Auswahl förderungswürdiger Projekte.
Inklusion und Vielfalt
Ein Schwerpunkt gilt der Teilhabe von jungen Menschen, die aufgrund verschiedener Faktoren geringere Chancen auf den Zugang zu Bildungsangeboten haben als Gleichaltrige. Zu diesen Faktoren gehören u.A. Behinderungen, Lernschwierigkeiten oder ein Fluchthintergrund. Dabei soll auch der wertschätzende Umgang in der Vielfalt gefördert werden.
Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit
Durch Diskussionen, Beiträge und konkrete Projekte sollen die Themen Umwelt- und Klimaschutz sowie eine nachhaltige Entwicklung ins Zentrum gestellt werden. Das ESK fördert sowohl Projekte, die der Sensibilisierung dienen, als auch Aktionen, die bei Aktivitäten und in Projekten nachhaltige sowie klima- und umweltfreundliche Ansätze verfolgen.
Teilhabe am demokratischen Leben
Der Zusammenhalt und die Stärkung der Demokratie in Europa ist ein wichtiges Anliegen des ESK. Das kann nur durch gesellschaftliches Engagement und aktive demokratische Beteiligung gelingen. Entsprechend fördert das ESK Projekte, die diesen Zielsetzungen unterstützen, wie durch aktive gesellschaftliche Teilhabe und die Vermittlung dazugehöriger Kompetenzen.
Digitaler Wandel
Im Sinne der europäischen Digitalisierungsstrategie «Europas Zukunft gestalten» fördert das ESK Projekte und Aktivitäten, welche Stärkung der digitalen Fähigkeiten und Kompetenzen bei allen Bürgerinnen und Bürgern im Fokus haben, womit auch die digitale Vernetzung und der Austausch gefördert werden. Dazu gehört auch die Vermittlung von Chancen und Risiken digitaler Technologien.
Über das Europäische Solidaritätskorps in Gebärdensprache
EUROPÄISCHE UNTERSTÜTZUNG
Europäische Unterstützungs- und Anerkennungsinstrumente
Im Europäischen Solidaritätskorps gibt es sowohl für Organisationen als auch für junge Menschen eine Vielzahl an europäischen Unterstützungsangeboten und Anerkennungsinstrumenten.
SALTO
SALTO steht für “Support, Advanced Learning and Training Opportunities” innerhalb des europäischen Jugendprogramms.
Sieben SALTO-Zentren gibt es in Europa. Seit dem Jahr 2000 bietet dieses Netzwerk vielfältige Trainings- und Unterstützungsangebote an. Damit verbessert SALTO sowohl die Qualität der geförderten Projekte wie darüber hinaus auch die Qualität der europäischen Jugendarbeit.
Angebote
SALTO kooperiert hierfür mit europäischen Einrichtungen und Institutionen wie dem Europäischen Jugendforum oder dem „Partnership between the European Commisson and the Council of Europe“. Der praktische Nutzen für Organisationen ist hoch. Er zeigt sich in Angeboten wie:
- dem Anerkennungs- und Zertifizierungsinstrument „Youthpass„,
- dem europäischem Trainingskalender,
- der Online-Partnerkontaktbörse OTLAS,
- der europäischen Trainerdatenbank TOY,
- der Datenbank „Toolbox“ mit hilfreichen Methoden zur Durchführung von internationalen Seminaren sowie
- zahlreichen Fachpublikationen.
SALTO Training
Alles auf einen Blick! Der Europäische Schulungskalender gibt dir einen Überblick über internationale Schulungsaktivitäten und Fortbildungen im Rahmen der Programme Erasmus+, Europäisches Solidaritätskorps und darüber hinaus.
Du bist neugierig, was Europa an Schulungsaktivitäten im Bereich der Jugend zu bieten hat? Entdecke den SALTO Training Kalender und stöbere durch das vielseitige Angebot.
https://www.salto-youth.net/tools/european-training-calendar/browse/
European Solidarity Corps Resource Centre
Seit Herbst 2018 existiert das „European Solidarity Corps Resource Centre“, das u.a. Organisationen und Teilnehmer/innen bei der Umsetzung des ESK unterstützt. Es stellt seine Expertise zur Verfügung und hilft, das Konzept der Solidarität im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps zu schärfen.
Zu den Aufgaben des Resource Center (RC) gehören:
- Organisation von Trainings, Study visits, Tagungen und Kooperations- und Vernetzungsaktivitäten
- Entwicklung und Dokumentation von Methoden und Materialien zur Unterstützung der Programmumsetzung sowie Herausgabe von praxisrelevanten Publikationen
- Analyse und Sichtbarmachung von guten Beispielen wie auch Hindernissen in der Programmumsetzung
- Stärken der Sichtbarkeit des Programmes sowie Sicherstellen der Synergien zwischen dem Programm und der jugendpolitischen Arbeit der Europäischen Union, Unterstützung der Nationalen Agenturen bei der Entwicklung und Umsetzung von Netzwerkaktivitäten
- Unterstützung der Nationalen Agenturen und SALTOs in der Programmumsetzung
- Vernetzung und Community Building auf europäischer Ebene für Organisationen
Das ESK Resource Center ist Teil des europäischen SALTO Netzwerks. SALTO steht für Support, Advanced Learning and Training Opportunities for Youth. Die sieben Resource Centres tragen zur Umsetzung qualitätsvoller Projekte im Jugendbereich bei.
Weitere Informationen zum RC: Link https://www.salto-youth.net/rc/solidarity/
Youthpass
Der Youthpass ist das Instrument, mit dem projektbegleitend die Lernergebnisse der jungen Menschen im Europäischen Solidaritätskorps reflektiert und dokumentiert werden. Bei Freiwilligenprojekten (ehemals: Freiwilligentätigkeiten) wird der Youthpass zwischen Teilnehmenden und Projektverantwortlichen erstellt. In Solidaritätsprojekten wird der Youthpass gemeinsam von der projektleitenden Gruppe erstellt, bei Bedarf kann ein Coach den Prozess unterstützen.
Was bringt der Youthpass?
Vom Youthpass profitieren viele. Den jungen Menschen, die den Youthpass im Projekt erstellen, hilft er die eigenen Fähigkeiten besser einzuschätzen und den weiteren Lernprozess gezielter zu planen. Der Youthpass gibt Aufschluss über die gestärkten Kernkompetenzen und kann so als Nachweis der Weiterentwicklung auch für zukünftige Bewerbungen genutzt werden.
Die Verantwortlichen und Fachkräfte im Format Freiwilligenprojekte profitieren durch eine breitere Anerkennung ihrer Arbeit und Sichtbarkeit des Projektes nach aussen.
In Solidaritätsprojekten können assoziierte Partner (z.B. Bürgermeister/in, Vertreter/in der unterstützenden Organisation) durch eine Mitzeichnung des Youthpass die Anerkennung stärken.
Link: Der Youthpass wird online erstellt unter www.youthpass.eu.
ESK-Zertifikat
Das Zertifikat kann für alle jungen Menschen ausgestellt werden, die ihren Freiwilligendienst im ESK abgeschlossen und den Teilnehmendenbericht eingereicht haben.
Das Zertifikat wird von derjenigen Organisation ausgestellt, die den Einsatz im ESK-Portal angeboten hat. Die jungen Menschen können anschliessend ihr Zertifikat in der gewünschten Sprache über ihr Profil im ESK-Portal abrufen, speichern und ausdrucken. Es umfasst sowohl den Namen der Aufnahmeorganisation als auch die Dauer des Aufenthaltes.
Im User Guide zum PASS ist eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zu finden.
Für Teilnehmende an Solidaritätsprojekten steht das ESK-Zertifikat bisher nicht zur Verfügung.
News
Aktuelle Nachrichten
Neue Europass Webseite für Liechtenstein
Der Europass ist ein kostenloses Online-Tool der Europäischen Union, das dabei hilft, den persönlichen Bildungsweg und die Berufslaufbahn lückenlos zu planen.
Alle europäischen Bürger/innen können ihre in der Schule, an der Universität oder im Rahmen von Lern- oder Ausbildungsaufenthalten im Ausland erworbenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen klar und einheitlich darzustellen.
An der Europass Initiative nehmen mehr als 30 europäische Länder teil.
Call 2023 ist gestartet
Die Europäische Kommission hat am 24. November 2022 offiziell die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das ESK-Programmjahr 2023 veröffentlicht. Im neuen Programmleitfaden finden sich alle Details zu den einzelnen Förderschienen im ESK inkl. Deadlines zur Antragstellung.
Solidarität steht im Mittelpunkt
Aufbauend auf das Europäische Jahr der Jugend sollen mit dem diesjährigen Call noch mehr Möglichkeiten von und für junge Menschen geschaffen werden. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Hilfe für Menschen, die vor bewaffneten Konflikten oder vor Natur- und anderen Katastrophen fliehen, gelegt. Auch Projekte zur Prävention, Förderung und Unterstützung im Gesundheitsbereich sollen im Jahr 2023 stärker gefördert werden.
Antragsfristen und Details zum Europäischen Freiwilligenkorps
Die Fristen zur Einreichung von Förderanträgen liegen je nach Art der Aktivität zwischen 23. Februar und 4. Oktober 2023.
Weiterführende Informationen
- Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen
- Antragstellung
- ESK Programmleitfaden/European Solidarity Corps Guide 2023
- 2023 annual work programme
Antragsfristen und Details zu Erasmus+
Die Europäische Kommission hat zudem am 23.11.2022 die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Erasmus+ Programmjahr 2023 veröffentlicht. Die Antragfristen und den Programmleitfaden finden Interessierte hier.
Feiern Sie mit uns die Solidarität!
Entdecken Sie die Webinare am 7., 13. und 20. Dezember, die das Europäische Solidaritätskorps SALTO für Sie geplant hat, um gemeinsam Solidarität zu entdecken.
Der Dezember ist der Monat des Feierns und des Nachdenkens. Wir laden Sie ein, sich dieser Initiative anzuschliessen, um den Monat Dezember zum Monat der Solidarität zu erklären. Für folgende Webinare können Sie sich anmelden:
Globaler oder europäischer Freiwilligendienst, was hat er mit Solidarität zu tun?
Mittwoch, 7. Dezember | 15:00 – 16:30 (CET) | Zoom
Gäste: Oliver Wittershagen, Gabriella Civico
Zur Anmeldung
Von Argentinien nach Europa: Solidarität und Service Learning
Dienstag, 13. Dezember | 15:00 – 16:30 (CET) | Zoom
Gast: Prof. Maria Nieves Tapia
Zur Anmeldung
Feier der Solidarität, weltweite Probleme gemeinsam angehen
Dienstag, 20. Dezember | 15:00 – 16:30 CET| Zoom
Gäste: TBA
Zur Anmeldung
Hier geht’s zur FB-Veranstaltung.
Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie auf dieser Webseite:
https://www.talkingsolidarity.eu/webinars-solidarity-month/
NGAGEMENT & PROJEKTE
Engagement im ESK
Junge Menschen engagieren sich in sozialen, ökologischen und gemeinschaftlichen Projekten und setzen gemeinsam ein Zeichen für Solidarität in Europa.
JUGENDPROJEKTE IN EUROPA
Jugendprojekte in Europa entdecken
Junge Menschen aus ganz Europa teilen ihre Erfahrungen, Ideen und Projekte. Lass dich inspirieren und entdecke Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.
PROJEKTE AUS EUROPA
Projektbeispiele
Erste Pride Liechtenstein 2022
Am 11. Juni 2022 fand die erste Pride in Liechtenstein statt! Der Verein FLay organisierte diesen Anlass im Rahmen eines Solidaritätsprojekts des Europäischen Solidaritätskorps.
FLay wollte mit der ersten Pride in Liechtenstein ein deutliches Zeichen setzen, dass die Einführung des Partnerschaftsgesetzes 2011 zwar eine grosse Erleichterung bedeutete, aber bei weitem nicht die Aufhebung aller Diskriminierungen.
Die aktuelle, öffentliche wie auch parlamentarische Diskussion um die Stiefkindadoption und im Zusammenhang mit der Abstimmung zur Ehe für Alle in der Schweiz zeigt dies eindrücklich.
Als klares Ziel steht für FLay eine diskriminierungsfreie, gesamtheitliche gesetzliche Lösung für alle Menschen in Liechtenstein im Fokus.



Erfahrungsbericht ESK-Aufenthalt in Redon (Bretagne, Frankreich)
Lina verbringt neun Monate in Frankreich. Mit ihrem Erfahrungsbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Mittlerweile sind es schon mehr als zweieinhalb Monate, seit ich in Redon, einer kleinen Stadt in der Bretagne, angekommen bin. Und schon während meiner Anreise wurde ich mit der ersten grossen Herausforderung konfrontiert: die französische Sprache. Was auch bis zum jetzigen Tag eine der grössten Herausforderungen geblieben ist. Dies gelangt aber häufig in den Hintergrund, weil es viele positive Aspekte in meinem Alltag bei der Organisation «La MAPAR» gibt.
Man kann sagen, dass mich die Menschen in meinem Arbeitsumfeld sehr schnell auf- und angenommen haben. Vor allem «Les jeunes , welche mir jeden Arbeitstag verschönern. Dieser besteht tagsüber aus Büroarbeit (Organisatorischem) und an den Abenden finden immer die Aktivitäten, welche wir für und mit den Bewohnern veranstalten, statt. Die sind für mich persönlich das Beste an meiner Arbeit.
Neben dem Aspekt, dass «La MAPAR» ein Wohnkomplex mit mehreren Standorten ist, finde ich es sehr schön, dass den jungen Menschen die Möglichkeit geboten wird, neben der Arbeit oder der Schule auch neue Dinge, wie verschiedene Sportarten, interkulturelle Unterschiede oder die internationale Küche, kennenzulernen.
Bis jetzt kann ich sagen, dass ich positiv überrascht bin von den Menschen, der Arbeit und den anderen Freiwilligen. Ich habe keine Erwartungen (ausser, dass ich mein Französisch verbessern möchte) und lasse alles auf mich zukommen und freue mich auf die weiteren Monate in der Bretagne.







Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Vaduz
Daria aus Strassburg, Frankreich, verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst von November 2022 bis Juli 2023 im aha in Vaduz. Mit ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Ich heisse Daria Joerger. Ich bin 18 Jahre alt und komme aus Frankreich. Genauer gesagt aus Strassburg im Elsass, also gar nicht sehr weit von Liechtenstein entfernt. Ich engagiere mich als Freiwillige im Rahmen des ESK für 8 Monate im aha in Vaduz. Ich habe im November 2022 angefangen und bleibe bis Juli 2023.
Meine Einsatzstelle ist das aha – Tipps und Infos für junge Leute in Vaduz. Jeder Tag ist sehr unterschiedlich, da ich mit dem ganzen Team in verschieden Bereiche arbeite. Ich mache Jugendinfo, Dokumentation/Reportage, Social Media, Podcasts und vieles mehr. Dazu gehe ich an Veranstaltungen oder mache Vertretung für das aha. Ich nehme auch an verschiedenen Projekten teil: ich mache vieles zum Thema Umweltschutz (zum Beispiel „zemma handla“, „futurecheck4“ oder der nachhaltige Sommercamp).
Wenn ich fertig mit meiner Arbeit bin, verbringe ich den Abend entweder mit den anderen ESK-Freiwilligen oder ich gehe bouldern. Manchmal verbringe ich den Abend mit meinen Mitbewohnern in unserer WG. Am Wochenende gehe ich gerne in den Bergen wandern.
Ich war in einer deutsch-französische bilingualen Klasse seit dem Kindergarten. Nach meiner deutsch-französischen Matura habe ich mich für ein Zwischenjahr entschieden. Ich war auf der Suche nach einem ESK-Projekt in Europa und habe mich für die Stelle im aha beworben. Ich wollte mit Jugendlichen zusammenarbeiten und mein Deutsch-Sprachniveau verbessern. Mir hat das Land Liechtenstein und auch die Ideen vom aha sehr gefallen und deshalb habe ich mich entschieden, hierherzukommen. Nächstes Jahr möchte ich in Deutschland studieren. Bisher hatte ich schon einige Erfahrungen im Fürstentum Liechtenstein. Eines der Highlights ist meine Wanderung am Schönberg: es war ein sehr schönes, aber auch herausforderndes Abenteuer im Schnee in den Bergen. Auch die Veranstaltungen vom aha mit den Jugendlichen haben mir sehr gefallen, wie die jubel Werkstatt und der Jugend-Projekt-Wettbewerb.
Jedoch hatte ich als junge Person in einem fremden Land auch Herausforderungen. Das alltägliche Problem ist die Sprache: auch wenn ich alles verstehe, finde ich nicht immer die richtigen Wörter. Es ist ziemlich anstrengend, den ganzen Tag Deutsch zu sprechen und den Dialekt zu versuchen zu verstehen. Die Kommunikation ist also nicht perfekt, aber meine Mitarbeiter sind sehr geduldig.
Als letztes würde ich sagen, dass ich das ESK anderen jungen Leuten wirklich empfehle. Ihr seid noch jung und es ist ein Geschenk, die Welt mit diesem Programm zu entdecken. Es ist eine Chance für alle junge Europäer, sich für Europa zu engagieren und eine Erfahrung im Ausland zu haben.
Verlinkung Backstage Podcast #40 : https://www.aha.li/aha-backstage-40-von-frankreich-nach-liechtenstein



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Vaduz
Berk aus Antalya, Türkei, verbringt seinen ESK-Freiwilligendienst bei der Offenen Jugendarbeit Liechtenstein im Jugendcafé Camäleon in Vaduz. Mit seinem Zwischenbericht nimmt er uns auf seine Reise mit.
Mein Name ist Berk Öndül, ich bin 24 Jahre alt und komme aus der Türkei. Ich habe zwischen 2019 und 2020 ein Jahr lang die Erasmus+ Mobilität in Breslau (Wroclaw), Polen, gemacht und dann im Jahr 2020 mein Erasmus+ Praktikum in Porto, Portugal, für zwei Monate absolviert. Letztes Jahr habe ich das Studium als Geomatikingenieur in der Türkei abgeschlossen und habe mich nachher entschieden, einen 12-monatigen Freiwilligendienst von Mai 2021 bis Ende Mai 2022 beim Jugendcafe Camäleon in Vaduz, Liechtenstein zu machen.
Mein Alltag ändert sich je nach Arbeitszeit. Die genauen Tage, an denen ich arbeite, sind Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag. Aber in manchen Wochen arbeite ich auch donnerstags. An diesen Tagen, wenn ich arbeite, starte ich normalerweise früh in den Tag. Nach einem Kaffee und einem guten Frühstück am Morgen gehe ich zur Arbeit. Ich arbeite durchschnittlich 8 bis 9 Stunden am Tag und danach gehe ich nach Hause, weil es schon dunkel ist. An den Tagen, an denen ich nicht arbeite, versuche ich ebenfalls früh in den Tag zu starten und damit früh ins Leben zu springen! Ausserdem besuche ich auch an arbeitsfreien Tagen in einen Deutschkurs in Feldkirch, Österreich.
Ehrlich gesagt, die Entscheidung, einen ESK-Austausch zu machen, kam mir während meines Erasmus+ Praktikums in Porto, Portugal. Ich traf dort viele Menschen und erfuhr, dass die einigen an einem Freiwilligenprojekt des ESK teilnahmen. So habe ich erfahren, was das Europäische Solidaritätskorps ist und wie man sich dafür bewirbt. Danach habe ich mich entschieden, mich ebenfalls für das ESK zu bewerben.
Ich komme aus einer grossen türkischen Stadt (Antalya). Ich war deshalb schon immer neugierig auf das Leben in einem so kleinen Land, und daher habe ich mich bei den Projektanträgen auf kleine Länder oder Städte fokussiert. Da Liechtenstein eines dieser kleinen Länder ist, die ich erwähnt habe, und der Lebensstandard trotz eines so kleinen Landes hoch ist, wollte ich unbedingt das Leben in diesem kleinen Land erleben. Das bisher grösste Highlight für Liechtenstein war, wenn die Leute mich als Hoi grüssen, während mir die Strasse entlang gehe. Ich war bereits in vielen Ländern, aber so was habe ich noch nie erlebt. Mein anderes grosses Highlight hier ist definitiv die Natur des Liechtensteins! Es ist immer wieder grossartig, den Tag mit einem Kaffee und einer aussergewöhnlichen Aussicht inmitten der Alpen zu beginnen.
Wenn wir zu der grössten Schwierigkeit kommen, die ich bisher erlebt habe, war es definitiv der Dialekt hier. Aber zum Glück, wenn ich Leute bat, Hochdeutsch zu sprechen, änderten Sie normalerweise sofort Ihren Dialekt und haben angefangen, Hochdeutsch mit mir zu sprechen. Ansonsten läuft bisher generell alles gut in diesem schönen Land und das freut mich sehr!



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Schaan
Maja aus Slowenien verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst bei der CIPRA in Schaan. Mit ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Hoi!
Ich bin Maja aus Slowenien und bin seit August 2022 in Liechtenstein. Wenn jemand vor einem Jahr gefragt hätte, wo ich mich in einem Jahr sehe, hätte ich nie gesagt «in Liechtenstein». Ich hatte einen tollen Job und ein ganz angenehmes Leben in Slowenien. Aber: das Leben ist unberechenbar.
Ich war vor ein paar Jahren in einem tollen Projekt involviert – YOALIN: Youth Alpine Interrail – und habe seitdem die Organisation, die das organisierte – CIPRA International – verfolgt. CIPRA hat eine Person, die slowenisch, englisch und (etwas) deutsch sprechen kann für einen ESK-Dienst gesucht. Ich fand das Inserat irgendwie interessant und die Idee, die Projektarbeit kennenzulernen und Zeit im Ausland zu verbringen, hat mich immer wieder beschäftigt.
Es war keine leichte Entscheidung, meinen Job zu verlassen, aber nach einer Überlegung sagte ich zu mir selbst: hey, warum nicht! Die Teilnahme an Erasmus-Projekten ist schliesslich nur bis 29 möglich.
Und so bin ich hier gelandet. Ich war vor ein paar Jahren schon in Liechtenstein, in Malbun, aber ich wusste eigentlich sehr wenig über dieses kleine Land. Ich wusste nur, dass die Berge sehr schön sind und das die Sprache hier eigentlich kein «(Hoch-)Deutsch» ist. Die Sprache und der Dialekt sind für mich noch immer die grösste Herausforderung, aber die Leute hier sind sehr nett und verständnisvoll – dafür bin ich ihnen sehr dankbar.
Meine Tage vergehen schnell und mir ist nie langweilig. Bis jetzt bin ich voll zufrieden und gespannt, was ich noch im nächsten halben Jahr erlebe …
Ade!


Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Griechenland
Niklas verbringt seinen ESK-Freiwilligendienst in Kryoneri in Griechenland. Mit seinem Zwischenbericht nimmt er uns auf seine Reise mit.
Ich bin jetzt seit 10 Wochen in Griechenland. Genauer gesagt in Kryoneri auf der Peloponnes. Hier wohne ich in einem kleinen Bergdorf in dem etwa 900 Leute leben. Die meisten von ihnen sind Oliven- oder Weibauern. Meine Aufgabe heisst “Rural Development” und es geht darum das Dorf in allen erdenklichen Bereichen zu unterstützen.
Ich gebe zum Beispiel Englisch- und Deutschkurse, betreibe die Webseite des Dorfes und lade Wanderwege für Touristen hoch und ich helfe den Bauern teilwiese bei der Ernte.
Ich durfte hier schon viel über die griechische Kultur lernen und habe wertvolle Erfahrungen gemacht und ich freue mich schon auf die nächsten Wochen.



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Lissabon
André verbringt seinen ESK-Freiwilligendienst in Lissabon in Portugal. Mit seinem Zwischenbericht nimmt er uns auf seine Reise mit.
Nach 7 Wochen kann mit Sicherheit schon sagen, dass ich diese Entscheidung nie bereuen werde.
Mein Name ist André Arpagaus, ich bin 29 Jahre alt und aktuell absolviere ich einen Freiwilligendienst in Lissabon, Portugal. Ich arbeite für eine gemeinnützige Organisation (SPIN) welche sich in einer sozial benachteiligten Nachbarschaft befindet.
Die «Associação Spin» ist in verschiedenen Bereichen tätig. Das grundlegende Ziel ist die Förderung und Verteidigung des interkulturellen Dialogs, der Menschenrechte, der Chancengleichheit, der Solidarität und der sozialen Eingliederung. Zur Erreichung dieser Ziele werden unter anderem nationale und internationale Mobilitätsprojekte durchgeführt.
Grundsätzlich arbeite ich 3 Tage im Büro (Nachbarschaft: Bairro Padre Cruz) und 2 Tage von zu Hause aus. Auch wenn die Randzeiten vorgegeben sind, kann oft flexibel gearbeitet werden. Ein Vertrauen in die Freiwilligen ist vorhanden, was nicht selbstverständlich ist.
Die Aufgaben sind unglaublich vielseitig und reichen von Administrativer Arbeit im Büro bis hin zu Veranstaltungen und Projekten vor Ort sowie extern. Das «hauseigene» Hostel muss zudem regelmässig betreut und auf Vordermann gehalten werden. Langweilig wird einem nie, es gibt immer etwas zu tun.
Gewisse kulturelle Unterschiede sind vorhanden, an welche ich mich jedoch schnell gewöhnen konnte. Lissabon ist unfassbar liberal und gemütlich, ein besonderer Charm. Da die Arbeit meinem Praktikum beim aha sehr ähnlich ist, konnte ich mich auch hier schnell zurechtfinden.
Die grösste Herausforderung, neben der eher sonderlichen und schweren Sprache, war bisher das Zusammenleben mit mehreren Leuten aus verschiedenen Ländern dieser Welt. Wir vergessen zu Hause oft, wie privilegiert wir sind! In jeglicher Hinsicht.
Highlight bisher? – Die ganze Erfahrung! Eine unglaublich wunderschöne Stadt, die alles zu bieten hat, was das Herz begehrt. Unfassbar tolle und weltoffene Menschen, mit denen man Erinnerungen fürs Leben macht!




Schlussbericht ESK-Aufenthalt in Lissabon
Lethisha verbrachte ihren ESK-Freiwilligendienst in Lissabon in Portugal. Mit ihrem Endbericht blickt sie zurück auf ihre spannende Reise.
Portugal hat mir wirklich gut gefallen, und es war ein Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde. Schon von Anfang an habe ich festgestellt, dass die Menschen dort unglaublich offen und herzlich sind. Dies hat es mir leicht gemacht, neue Bekanntschaften zu schliessen und Freundschaften zu knüpfen.
Auch am Arbeitsplatz habe ich mich sehr willkommen gefühlt. Insgesamt war es also nicht nur ein Trip, sondern eine lehrreiche Erfahrung, die mir neue Perspektiven eröffnet hat. Ich bin dankbar für die Menschen, die ich getroffen habe, und die Erkenntnisse, die ich gewonnen habe.



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Lissabon
Jessica verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst in Lissabon in Portugal. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Hey, ich bin Jessica Schädler, 22 Jahre alt und komme aus Liechtenstein. Seit ungefähr drei Monaten lebe ich nun in Portugal, um genauer zu sein im Zentrum von Lissabon. Ich startete mein Projekt im Oktober 2023 und es endet Ende März 2024. Ich arbeite mit der Organisation Spin, die das Büro im Stadtviertel Bairro Padre Cruz hat.
Im Moment haben wir nicht so viel zu tun, da die meisten Projekte im Sommer stattfinden. Ich helfe bei den Vorbereitungen des Hostels sowie für Workshops mit. Verwaltungen des Blogs gehören auch zu meinen Aufgaben. Lissabon ist eine sehr süsse Stadt, in die man sich nur verlieben kann. Die Leute hier sind alle sehr freundlich und die vielen Cafés und Bars laden zum Verweilen ein.
Doch das Highlight meines Projekts sind die Leute, die ich hier kennengelernt habe. Ich habe ehrlichgesagt nicht gedacht, so schnell neue Freunde zu finden. Ich dachte, die Sprache nicht zu können würde meine grösste Herausforderung sein, doch die meiste Zeit genügt es, Englisch zu sprechen.
Meine grösste Herausforderung ist die Tatsache, dass es keine Heizkörper in den Wohnungen gibt und es sehr kalt werden kann. Ich hoffe, es wird bald etwas wärmer und freue mich auf die nächsten Monate, die mir noch bevorstehen.



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Schaan
Julia aus Slovenien verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst bei der CIPRA International in Schaan. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
My name is Julija, originally from Slovenia, doing my one-year ESC in Schaan since last October (2023). The most turbulent year in my life brought me to Liechtenstein, which is, to be honest still crazy to say out loud. Another great lesson about how life happens just as it is supposed to, being beautifully chaotic in its unpredictability.
From almost deleting an email to turning my dream into reality – I was chosen as one of the participants of the YOALIN – Youth Alpine Interrail project, that is organized by CIPRA International. When attending the kickoff event in Bohinj, Slovenia, I thought to myself – this kind of project are something I want to do. In desperate need of change and new projects where my passion could come to life, I approached a former ESC volunteer who was there as a part of the CIPRA team, asking if they were looking for some help in the communication area. Two days later, an e-mail was sent.
As a communication graduate, I am supporting project managers of CIPRA in international projects and communication work, regarding sustainable development and social innovation in the Alps. Perfect project in a perfect location for someone who spends all of their free time walking around the forest or enjoying a good cup of coffee on a mountain top. My biggest challenge is the language and the dialect, but on some days I am debating whether my biggest challenge is the „Föhn“.
This has so far been the most wonderful and self-learning experience in my life and I am grateful that I am here, surrounded by amazing people.
Looking forward to seeing what the future holds!



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Petrinja
Karla verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst in Petrinja in Kroatien. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Dobar dan!
Mein Name ist Karla, ich bin 18 Jahre alt und befinde mich gerade in Mitten meines ESK-Freiwilligendienstes in Petrinja, Kroatien. Ich bin ausserdem mitten in meinem Zwischenjahr. Ich habe vergangenen Juli meine Matura bekommen und mich dazu entschieden, ein Zwischenjahr zu machen. Mir kam schon früh die Idee, Freiwilligenarbeit zu leisten und durch das aha und das ESK, kam ich dann hier nach Kroatien. Ich bin jetzt seit mitte Oktober hier und werden noch weitere zwei Monate, also bis Ende März bleiben. Ich bin wie schon erwähnt in Petrinja, einer kleinen Stadt etwa eine Stunde von Zagreb entfernt.
Ich arbeite bei einer Organisation namens „Udruga IKS“. Die Organisation macht sehr viele unterschiedliche Dinge und ich als Volunteer helfe vor allem dabei, Aktivitäten für verschiedenste Zielgruppen zu organisieren und durchzuführen. So organisieren wir zum Beispiel Aktivitäten für eine Organisation für Blinde, für Jugendliche aus Petrinja oder für Menschen mit geistiger Einschränkung. Wir haben zum Beispiel eine Schatzsuche und eine Murder Party für die Jugendlichen organisiert. Mit den Blinden haben wir zum Beispiel Zwiebeln eingepflanzt, Grittibänz gebacken oder Weihnachtkarten gestaltet.
Die grösste Challenge für mich ist nach wie vor die Sprache. Vor allem zu Beginn habe ich kein Wort verstanden und viele der Menschen, mit denen wir arbeiten, können kein Englisch. Was für mich auch eine Challenge war, ist sich in einem neuen Ort, wo man nichts und niemanden kennt und kein Wort versteht, zurechtzufinden. Highlights sind für mich immer Aktivitäten, die man geplant hat dann wirklich ausführen kann und zu den Menschen zu gehen und trotz Sprachbarrieren Spass zusammen zu haben. Weitere Highlights waren für mich andere Städte hier in Kroatien zu besuchen. Ich war in Orahovica, in Zadar und einige male in Zagreb.
Ich hoffe in der Zeit, die mir bleibt, noch mehr Kroatisch zu lernen und noch viele Aktivitäten zu planen und durchzuführen.
Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Vaduz
Vladislav aus Serbien verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst beim aha – Tipps und Infos für junge Leute in Vaduz. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Hallo. Ich bin Vladislava, 24 Jahre alt und komme aus Serbien. Ich bleibe dank des ESK-Projekts 10 Monate in Liechtenstein. Ich fühle mich in diesem sechstkleinsten Staat der Welt wie zu Hause. Ich schätze die Einheit der Gemeinschaft in diesem Land, und freundliche und fröhliche Menschen, die mich mit einem herzlichen ‚Hoi‘ begrüssen, lassen mich innerlich warm werden.
Seit Oktober 2023 bis August 2024 bin ich in Liechtenstein. Ich arbeite in aha – Tipps und Infos für junge Leute und engagiere mich hauptsächlich in verschiedenen Projekten (Camps, jubel, Kurse, JPW), helfe aber auch in der Jugendinfo und bei Social Media mit. Seit meiner Ankunft habe ich einen besseren Einblick in die Menschen und die Geschichte dieses Landes erhalten. Es hat mir ermöglicht, eine völlig neue Lebensweise zu erleben. Mein bisheriges Highlight ist definitiv die Fasnacht und das Funkenfeuer, eine wirklich spezifische Tradition, und ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, sie zu erleben. Meine grösste Herausforderung ist, weit weg von meinen Eltern zu sein, die die größte Unterstützung in meinem Leben sind, und auch ist die Sprache aufgrund ihres spezifischen Dialekts eine grosse Herausforderung.
Dank meiner Freundinnen und Freunden sowie Kolleginnen und Kollegen ist mein Aufenthalt hier grossartig, mein Deutsch wird besser und alles in allem ist dieses ESK-Projekt eine empfehlenswerte Sache und eine einzigartige Gelegenheit, sich selbst besser kennenzulernen und zu realisieren, dass alles möglich ist. Das Wichtigste ist nur, nicht aufzugeben.
Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Malaga
Tamara verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst in Malaga in Spanien. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Das Gefühl, das in mir aufkommt, als ich meinen dicken Koffer hinter mir her schleife, während ich die blinkende Infotafel vor mir nach meinem Gate absuche, ist ungreifbar. Die Masse im Flughafen wuselt genauso wild umher wie meine Gefühle. Da ist Wehmut, schliesslich habe ich gerade meine Familie hinter dem Security-Check zurückgelassen, doch da ist Vorfreude, die meinem Schritt einen gewissen Schwung verleiht und da ist Unsicherheit auf der Kippe zu Angst. Ich, Tamara Lanz, 18 Jahre alt, die sich die eine definitive berufliche Entscheidung, nach der Matura lieber noch ein Jahr aufschiebt und so in ihren Freiwilligendienst mit dem ESK startet, bündle diesen Strauss voller Emotionen und steige ins Flugzeug. Ab nach Spanien!
Das Ziel meiner Reise: Malaga, eine Stadt im Süden von Spanien. Acht Monat werde ich hier verbringen und jetzt im Januar 2024 ist es ungefähr vier Monate her, seit ich am Flughafen vor meiner Abreise stand. Wir schreiben Halbzeit in meinem ESK-Projekt. Schon seit vier Monaten verbringe ich jeden Tag an dem Schulzentrum: Santa Maria de los Angeles und habe somit einen ziemlich guten Eindruck bekommen.
Ich plane Aktivitäten für den Unterricht, helfe einer Lehrperson bei der Betreuung ihres Socialmedia-Profils und nimm an verschiedenen Seminaren teil. Diese finden regelmässig an der Schule statt. Während ich diesen beiwohne, staune ich über die offene und direkte Art, Themen zu diskutieren. Denke ich dabei an meine eigene Schulzeit zurück, die nun wirklich noch nicht so lange zurück liegt, bezweifle ich sehr stark, dass eine solche Intensivität im Diskurs je stattgefunden hat oder stattfinden konnte. Ich frage mich, woran das liegt, und nehme mir vor ein Päckchen dieser Offen- und Herzlichkeit mitzunehmen.
Mein Arbeiten an der Schule gefällt mir gut. Mir gefällt der Kontakt mit den Schülern und Lehrern und die Vielfältigkeit der Aufgaben. Handkehrum fällt mir auf, wie die viele Freiheit im Einteilen meiner Aufgaben, die ich bekomme, für mich eine Herausforderung wird. Meine Selbstdisziplin und ich streiten uns nun öfters. All dies ist schnell vergessen, wenn ich wieder einmal am Strand stehe und auf die Wellen hinausblicke. Ich geniesse die Nähe des Meers, die Möglichkeit, neue Menschen, die aus so vielen unterschiedlichen Ländern kommen, zu treffen und meine Spanischkenntnisse gezwungenermassen verbessern zu müssen.
Zu merken, wie ich weniger über meine spanischen Sätze stolpere, freut mich. Und wenn ich meinen Blick vorwärts auf die vier Monate, die noch vor mir liegen in diesem Projekt, richte, spüre ich Vorfreude auf alles, was noch kommen wird.



Schlussbericht ESK-Aufenthalt in Vaduz
Elisa verbrachte ihren ESK-Freiwilligendienst im Camäleon in Vaduz. Mit ihrem Endbericht blickt sie zurück auf ihre spannende Reise.
My name is Elisa Bovi, I am 18 years old and I live in Busto Arsizio in the province of Varese, Italy. I am in my last year of school, a technical institute of Graphics and Communication. This school has allowed me to broaden a passion of mine, that of communication and advertising. I am a rational girl, with a technical and schematic mind. I consider myself a responsible and reliable person who loves organisation. Some of my passions are reading, writing, cinema, travelling and exploring and playing sports.
I was a volunteer at the Camaleon youth centre in Vaduz, Liechtenstein, for about three months. I worked mainly at Camaleon, where I performed tasks both towards the public and in the office. I collaborated with the team in organising music events, both national (principality festival, 15 August) and international (Erasmus+).
For me, the biggest challenges were definitely related to language and adapting my life to a new country and habits. I had never studied German before, with its dialects, and for me it was the first time away from home for so long. We can say that it was the summer and project of firsts: the first time I participated as a volunteer at European level, the first time I lived in another country, the first time I laid the foundation for learning another language. Besides the challenges, however, I had the opportunity to learn and have fun. I participated in various activities with different young people from whom I learnt a lot and experienced unique moments, such as an Erasmus + project in Malbun for a week. I got to know more people with whom I have indelible memories and to experience new feelings and emotions.
I learnt a lot: I spent a lot of time with myself, reflecting on what I was experiencing and discovering new sides of myself…for example, I discovered how much I like walking, and fortunately the territory allowed me to make room for this new and healthy habit. I was also able to practise my graphic skills and learn more about this world, about how it operates. I learnt and improved my language skills and developed more resourcefulness. I learnt how to take care of myself and manage a household.
All of this made me realise that I would do it again, so I recommend everyone to do it…it is a way to challenge oneself, grow and mature by helping others.
For me it is and will remain a unique experience that has opened up new horizons for me.



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Island
Olivia aus Liechtenstein verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst auf Island. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Über mich
Mein Name ist Olivia Biedermann, ich bin 22 Jahre alt und habe gerade mein Studium abgeschlossen. Nach meinem Studium wollte ich ein Gap-Year einlegen und bin auf das Europäische Solidaritätskorps (ESK) über das aha-Programm aufmerksam geworden.
Meine Aufgaben
Meine Zeit auf Island verbringe ich gerne im Gemeinschaftsgarten. Hier pflanze ich Gemüse an, jäte die Gemüsebeete, repariere Kleidung, gestalte kreative Projekte und unterstütze die Dorfgemeinschaft. Gemeinsam entwickeln wir Unterrichtsmaterialien, die Kindern die Bedeutung von Natur, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit näherbringen.
Meine bisherigen Lernerfahrungen
- Ich habe erfahren, wie Permakultur praktisch umgesetzt werden kann.
- Ich weiss jetzt, dass eine dicke Heuschicht Unkrautwuchs deutlich reduziert.
- Ich habe viel darüber gelernt, welche besonderen Bedingungen für den Gemüseanbau in Island beachtet werden müssen.
Meine Highlights
- Nordlichter sehen
- Das Gemüse ernten, was ich eingesetzt habe und damit zu kochen







Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Estland
Dominik aus Liechtenstein verbringt seinen ESK-Freiwilligendienst in Estland. In seinem Zwischenbericht nimmt er uns auf seine Reise mit.
Dominiks Arbeit als ESK-Volunteer
Dominik aus Liechtenstein ist als ESK-Volunteer in Estland tätig und unterstützt die Organisationen IZUM und Petja Sdella. Seine Hauptaufgabe besteht in der Offenen Jugendarbeit, wo er viel Zeit mit Kindern und Jugendlichen verbringt. „Mir gefällt die Arbeit mit Jugendlichen besser als mit jüngeren Kindern, da der Austausch wesentlich einfacher ist. Mein Russisch wird langsam besser, und ich hoffe, dass es gegen Ende gut genug sein wird, um auch mit jüngeren Kindern Kontakt halten zu können,“ berichtet er.
Ein spannender Ausblick
Dominik verbrachte bis jetzt eine lehrreiche und spannende Zeit in Estland und freut sich auf die kommenden Monate. Er ist motiviert, sein Russisch weiter zu verbessern und sich noch tiefer in die Gemeinschaft einzubringen.


Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Vaduz
Helena aus Deutschland verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst beim aha – Tipps und Infos für junge Leute in Vaduz. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Hoi, ich bin Helena, 20 Jahre alt und komme aus Deutschland. Nach meinem Abitur war ich auf der Suche im Rahmen vom ESK-Programm nach einem Zwischenjahr und habe mich für das aha entschieden. Seit Oktober 2024 bin ich hier in Liechtenstein und unterstütze das Team als ESK-Freiwillige bis September 2025. Neben der Mitbetreuung von unserem Instagram-Kanal, arbeite ich bei verschiedenen Projekten mit.
Ich habe mich hier von Anfang an willkommen und wohl gefühlt – sei es im aha-Team oder in meinem neuen Zuhause. Dazu beigetragen hat eines meiner Highlights, und zwar, dass ich von Anfang an zu unzähligen Events eingeladen wurde, wodurch ich schnell einen Einblick von Land und Leute gewinnen konnte. Ein weiteres Highlight ist die Landschaft. Die Berge ermöglichen mir, dass ich hier meine Skiskills verbessern kann.
Die Balance zwischen «Ich möchte alles mitnehmen, was sich anbietet» und «Ich brauche auch mal Zeit für mich zum Durchatmen» hat zu meinen grössten Herausforderungen gezählt. Doch mir ist im Nachhinein klar geworden, dass ich lieber am Anfang versuche, alles Mögliche mitzunehmen.



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Schaan
Marta aus Italien verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst bei CIPRA in Schaan. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Mein Name ist Marta, ich komme aus Italien und habe meine Freiwilligenarbeit bei CIPRA im November begonnen. Ich habe mich entschieden, dieses Abenteuer zu starten, als ich merkte, dass mein vorheriger Job in den Niederlanden mir nicht die Erfüllung gab, die ich mir erhofft hatte. Ich habe die Berge immer geliebt, und sobald ich eine Stellenanzeige bei CIPRA sah, die sich speziell für das Wohlbefinden und den Umweltschutz der Alpen einsetzt, musste ich mich einfach bewerben. Es ist ein wahr gewordener Traum, hierher zu ziehen, und ich freue mich, den Rest des Jahres – bis Juli 2025 – in Liechtenstein zu verbringen.
Bei CIPRA unterstütze ich vor allem das Kommunikationsteam, arbeite an den sozialen Medien und an unserer Website und bereite den Newsletter vor und versende ihn. Ich stehe auch immer bereit, bei anderen Aufgaben zu helfen, je nachdem, was für bestimmte Projekte benötigt wird: Organisation und Verwaltung von Dokumenten, Übersetzungen und Korrekturlesen usw. An manchen Tagen helfe ich jedoch auch einfach mit Sekretariatsarbeiten und sorge dafür, dass das Büro ordentlich und organisiert bleibt.
Zurzeit denke ich nicht, dass ich vor grossen Herausforderungen stehe, da ich natürlich noch neu bin, mich langsam in einem neuen Land einlebe und versuche, mein Bestes bei der Arbeit zu geben.
Ich geniesse meine Zeit hier bisher wirklich sehr, ich hatte bereits Erfahrung mit sozialen Medien und Kommunikationsarbeit durch mein Praktikum im Jahr 2021, aber jetzt übernehme ich definitiv mehr Verantwortung, was die Arbeit motivierender macht. Ganz zu schweigen davon, dass die Mission von CIPRA etwas ist, das meinen Interessen und Leidenschaften sehr nahekommt: Ich denke, das ist der Höhepunkt meiner Erfahrung. Es ist sehr inspirierend, für eine Organisation zu arbeiten, die sich auf den Umweltschutz konzentriert, besonders in dieser Zeit, in der es wichtiger denn je ist, Bewusstsein für solche wichtigen Themen zu schaffen.
Neben der Arbeit für eine gute Sache lerne ich auch neue Fähigkeiten und sammle viel Erfahrung, die mir sicherlich in meiner Zukunft nützlich sein wird.



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Vaduz
Mia aus Deutschland verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst beim Camäleon in Vaduz. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Hallo, ich bin Mia, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Dortmund in Deutschland. Aktuell mache ich jedoch meinen ESK in Liechtenstein. Seit Anfang September arbeite ich im Jugendtreff «Camäleon» in Vaduz. Bei meiner Tätigkeit als Freiwillige bin ich fast täglich im Austausch mit jungen Menschen, arbeite in unserem Treffbetrieb und unterstütze das Team bei Events und unterschiedlichen Projekten.
Wir organisieren beispielsweise Konzerte oder wirken bei Aktivitäten der Offenen Jugendarbeit Liechtenstein oder auch Erasmus+-Projekten mit. Meine Arbeit gefällt mir sehr gut, da kein Tag wie der andere ist. Diese Abwechslung schätze ich sehr, da mir so Einblicke in diverse Bereiche der Jugendarbeit geboten werden.
Anfangs war es für mich schon eine Herausforderung, mein bisher gewohntes Umfeld zu verlassen und mich auf etwas komplett Neues, Unbekanntes einzulassen. Mittlerweile habe ich mich aber gut eingelebt, meine Arbeit macht mir Spass und ich konnte bereits viele nette Leute kennenlernen.
Dieser Perspektivwechsel und die zwischenmenschlichen Kontakte gehören definitiv mit zu meinen Highlights, aber auch die Natur und die Berge hier gefallen mir sehr gut. Ich wurde vom Camäleon-Team direkt mit offenen Armen empfangen und freue mich sehr über die Möglichkeit, die mir durch den ESK geboten wird. Mein Freiwilligendienst geht noch bis Ende August ’25 und ich bin gespannt auf die kommenden Monate. 🙂



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Berlin
Dimitri aus Liechtenstein verbringt seinen ESK-Freiwilligendienst an einem Montessori-Kindergarten in Berlin. In seinem Zwischenbericht nimmt er uns auf seine Reise mit.
Mein Name ist Dimitri Matt. Ich bin 22 Jahre alt. Zur Zeit mache ich ein ESK in Berlin. Mein Projekt soll vom 15. Oktober 2024 bis zum 15. August 2025 gehen, also zehn Monate.
In meinem Projekt arbeite ich in einem bilingualen Montessori-Kindergarten. Hier habe ich die gleichen Aufgaben wie die anderen Mitarbeiter/-innen, jedoch mit weniger Verantwortung. Das Projekt gefällt mir sehr gut und ich habe ein tolles Team. Auch die Arbeit macht mir Spass. Viel mehr liebe ich aber das Leben in Berlin, da ich mich einer tollen WG erfreuen darf und noch mehr einer unglaublich tollen Stadt.
Meine Highlights bis jetzt sind somit definitiv Stadt und das Leben, das ich hier führe. Zu Beginn war es eine gewisse Challenge, einfach in eine neue Umgebung zu ziehen, ohne jemanden dort zu kennen. Zum Glück habe ich Mitbewohnerinnen, mit denen ich mich sehr gut verstehe und konnte mir so ein gutes und stabiles soziales Umfeld aufbauen.
Insgesamt bin ich also sehr froh, mein Projekt gewählt zu haben, fühle mich wohl und bis gespannt, was mich in den nächsten Monaten noch so erwartet.



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Barcelona
Elias aus Liechtenstein verbringt seinen ESK-Freiwilligendienst bei EnriquezArte in Barcelona. In seinem Zwischenbericht nimmt er uns auf seine Reise mit.
Mein Name ist Elias Hobi, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Ruggell. Am 13.10.2024 habe ich meine Freiwilligen-Arbeit bei EnriquezArte für ein Jahr begonnen. Unsere Arbeit ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Jeden Tag starten wir mit einer Stunde Yoga und Meditation. Montags haben wir Zeit, an persönlichen Projekten zu arbeiten, am Nachmittag haben wir Spanisch-Unterricht und haben einen Collective Itelligence Workshop. Am Dienstagmorgen fahre ich gemeinsam mit einem lokalen Freiwilligen zu einer grossen Food Bank in Barcelona, um dort Essensspenden für EnriquezArte abzuholen. Danach bauen wir bei uns Tische und Kisten auf, um die Spenden an die Leute zu verteilen. Mittwochmorgens gehen wir in ein Altersheim, um mit den Senioren Zeit zu verbringen und gehen in den Park mit ihnen, wenn es nicht zu kalt ist. Am Nachmittag haben wir jede Woche einen anderen Workshop und Spanisch-Unterricht. Donnerstags gehen wir zu einer Nachhaltigen Farm, um dort mit verschiedenen Arbeiten zu helfen. Am Freitagmorgen gehe ich zu der grossen Food Bank und helfe dort mit logistischer Arbeit. Am Nachmittag haben wir noch einen Emotional Intelligence Workshop.
Mir gefällt die Arbeit sehr gut, weil wir jeden Tag etwas anderes machen und der Austausch mit Leuten aus aller Welt sehr interessant ist und die verschiedenen Workshops sind immer sehr spannend. Meine Highlights war, als wir an Halloween aus unserem Arbeitscenter einen Grusel-Tunnel gemacht haben und kostümiert Leute erschreckt haben und als wir in der Weihnachtszeit mit Kindern aus der Nachbarschaft einen Ausflug zu einer winzigen Burg auf einem Berg und einem alten Wasser Haus, das jetzt ein Museum ist, gemacht haben. Wir hatten zwei mal Probleme mit anderen Freiwilligen wegen sexueller Belästigung und Diebstahl, jedoch wurden die Probleme sehr schnell gelöst und aus der Welt geschaft.



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Thessaloniki
Luisa aus Liechtenstein verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst bei der Organisation Fix in Art in Thessaloniki. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Mein Name ist Luisa Walser, ich bin 24 Jahre alt und lebe in Mauren. Schon immer wollte ich einen ESK-Freiwilligendienst machen, und letztes Jahr habe ich mich entschieden, es Wirklichkeit werden zu lassen. Seit dem 22. November bin ich in Thessaloniki, Griechenland. Ich arbeite in der Organisation Fix in Art und werde bis Mai bleiben.
Da wir uns gerade in den kälteren Monaten befinden, hat die Arbeit etwas abgenommen und die Anzahl der Menschen ist gesunken. Zweimal pro Woche gehen wir auf den Markt, wo meine Aufgabe darin besteht, den gesamten Markt abzugehen und Lebensmittel zu sammeln, die sonst im Müll landen würden. Nachdem der Markt endet, verarbeiten wir die Lebensmittel, frieren sie ein oder bereiten verschiedene Gerichte daraus zu. Ausserdem gehen wir zweimal pro Woche zu Starbucks in der Stadt, um dort ebenfalls Lebensmittel abzuholen.
Ich habe hier viele talentierte und wunderbare Menschen kennengelernt, die es mir leicht gemacht haben, mich einzuleben und mich hier wohlzufühlen. Oft treffen wir uns abends in unserem Garten, um ein Feuer zu machen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Wir spielen oft Spiele, machen zusammen Musik oder sitzen einfach am Feuer, um uns aufzuwärmen und Gespräche zu führen.
Am 4. Dezember bin ich mit einer anderen Freiwilligen für vier Tage nach Kavala gereist. Dort haben wir bei der Einrichtung und Organisation der Oper La Bohème geholfen und uns um das Opernteam gekümmert. Es war sehr interessant und spannend, ein Teil dieser ganzen Erfahrung zu sein.



Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Barcelona
Noemi aus Liechtenstein verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst in Barcelona. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Hola! Ich bin Noemi, 22 Jahre alt und komme aus Liechtenstein. Seit dem 1. April lebe ich in Barcelona – und nicht etwa zum Urlaubmachen, sondern um bei einer NGO freiwillig mitzuarbeiten. Und was soll ich sagen? Es ist eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
Die Arbeit hier ist alles andere als eintönig. Unsere Projekte reichen von einem fröhlichen Sommercamp für Kinder über eine Lebensmittelausgabe für Bedürftige bis hin zu einer kleinen Farm und Hilfsaktionen für obdachlose Menschen. Ich bin überall ein bisschen dabei, springe ein, wo Hilfe gebraucht wird, und lerne ständig Neues – über die Welt, über andere und über mich selbst. Zwischendurch nehmen wir an spannenden Workshops teil, zum Beispiel über emotionale oder kollektive Intelligenz. Dabei geht’s um echte Themen: Wie man besser mit sich selbst klarkommt, wie man empathischer kommuniziert und wie man als Mensch wächst. Und auch das körperliche Wohl kommt nicht zu kurz: Es gibt Meditationen, Yogastunden, Tanz, Spanischunterricht – und für die Mutigen sogar Muay Thai-Training. Barcelona ist für mich gerade wie ein riesiger Lernspielplatz fürs Leben – und ich bin mittendrin.
Meine Highlights:
Was mich hier am meisten berührt, ist die Erkenntnis, wie viel man zurückbekommt, wenn man einfach sein Bestes gibt, um anderen zu helfen. Es erfüllt mein Herz jeden Tag aufs Neue, die Dankbarkeit und Liebe in den Augen der Menschen zu sehen, die wir unterstützen. Wir haben hier eine unglaublich vielfältige kleine Familie aufgebaut – Menschen aus der ganzen Welt, mit verschiedensten Kulturen, Sprachen und Geschichten, die gemeinsam an einem Strang ziehen. Ich liebe es, die Stadt zu erkunden, spontan zum Strand zu gehen und mich durch die kulinarische Vielfalt Barcelonas zu probieren – das Essen hier ist einfach himmlisch!
Dank des Europäischen Solidaritätskorps (ESC) hatte ich auch die Chance, nach Madrid und Málaga zu reisen. Dort habe ich viele andere Freiwillige aus ganz Spanien kennengelernt – der Austausch war super bereichernd!
Meine Herausforderungen:
Was für mich anfangs wirklich schwierig war: mit neun anderen Frauen zusammenzuwohnen. Wir teilen uns nicht nur die Gemeinschaftsräume, sondern auch ein Schlafzimmer – und das, nachdem ich vorher allein gelebt habe. Plötzlich hat man keinen Rückzugsort mehr, verbringt Arbeit und Freizeit mit denselben Menschen, rund um die Uhr. Das war anfangs definitiv eine Umstellung. Aber mit der Zeit wurde es leichter – und inzwischen fühlt sich unser Haus wie ein echtes Zuhause an. Wir kochen zusammen, putzen, lachen, weinen und wachsen gemeinsam. Diese neue Art von „Familie“ lässt mich mein altes Leben kaum vermissen. Alle sind so offen und herzlich, dass man sich sofort willkommen fühlt. Heute sehe ich das Zusammenleben gar nicht mehr als Herausforderung. Wenn ich doch mal Zeit für mich brauche, spaziere ich einfach durch die Stadt oder gehe ans Meer – alle verstehen, dass man manchmal Raum für sich selbst braucht, und das wird vollkommen respektiert.
Eine weitere Herausforderung war – und ist – definitiv die Sprache. Als ich hier ankam, konnte ich weder Spanisch noch Katalanisch. Und Sprachenlernen ist für mich nicht unbedingt leicht. In der NGO sprechen wir zwar meist Englisch, weil etwa 70 % unseres Teams kein Spanisch spricht – trotzdem möchte ich mich hier integrieren und die Sprache lernen. Schritt für Schritt mache ich Fortschritte – mit jeder Begegnung, jedem Versuch, jedem Fehler.




Erfahrungsbericht ESK-Aufenthalt in Barcelona
Adina aus Liechtenstein verbrachte ihren ESK-Freiwilligendienst in Barcelona. In ihrem Endbericht nimmt sie uns auf einen Rückblick auf ihre Reise mit.
Mein Name ist Adina und im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps hatte ich die Möglichkeit, einen Freiwilligeneinsatz in Barcelona zu absolvieren. Ursprünglich sollte der Aufenthalt sechs Monate sein, allerdings habe ich im Laufe des Projektes gemerkt, dass dieses Projekt nicht das Richtige für mich war.
Ich lebte für einen Monat in Barcelona, einer sehr lebendigen und kulturell vielfältigen Stadt. Während dieser Zeit arbeitete ich bei der NGO Enriquez Arte. Die Aufgaben waren vielfältig. Wir unterstützen die Organisation im Alltag aber auch bei Events oder sozialen Arbeiten, wie zum Beispiel einmal wöchentlich das lokale Altersheim zu besuchen. Die Arbeit war abwechslungsreich und so konnte ich erste Einblicke in die Projektarbeit im sozialen Bereich gewinnen.
Barcelona hat mir als Stadt sehr gut gefallen. Besonders die Architektur und die Offenheit der Menschen im internationalen Umfeld. Allerdings war es auch sehr schön, das Meer in der Nähe zu haben. Gleichzeitig war es auch eine Herausforderung, sich im neuen Arbeitsumfeld und einer sehr lebendigen Stadt einzufinden.
Zu den Highlights meines Aufenthaltes zählen das Kennenlernen vieler internationaler Freiwilliger, das Erkunden der Stadt sowie das Sammeln neuer Erfahrungen ausserhalb meiner Komfortzone. Eine grosse Herausforderung war jedoch, festzustellen, dass ein soziales Projekt nicht wirklich zu mir passte und ich so meine eigenen Grenzen erkennen musste. Ebenso war das Wohnen in einer so grossen WG für mich sehr herausfordernd.
Trotz des frühen Abbruchs sehe ich diese Erfahrung als sehr wertvoll. Ich habe viel für die Zukunft gelernt. Insgesamt war der Monat in Barcelona eine lehreiche Erfahrung, die mich persönlich weitergebracht hat.
Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Barcelona
Alisha aus Liechtenstein verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst in Barcelona. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Mein Name ist Alisha, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Liechtenstein. Nach meinem Abschluss am Gymnasium habe ich mich dazu entschieden, ein Zwischenjahr einzulegen und nach Spanien zu gehen. Über das aha bin ich auf die Organisation ESK aufmerksam geworden, die mit verschiedenen NGOs zusammenarbeitet. Durch ESK habe ich schliesslich EnriquezArte kennengelernt – eine NGO in Barcelona, bei der ich derzeit für sechs Monate als Freiwillige tätig bin.
Die Arbeit bei EnriquezArte ist sehr vielseitig. Einerseits organisieren wir Foodbanks für lokale Freiwilligenarbeiter sowie einen sogenannten Baby-Despenza, bei dem wir Windeln, Milch und Babynahrung an Mütter verteilen. Jeden Donnerstag helfen wir auf einer Farm mit, und jeden Freitag besuchen wir ein Altersheim, wo wir mit den Bewohner Spiele spielen oder gemeinsam spazieren gehen. Zusätzlich gebe ich Englischunterricht für lokale Freiwillige. Regelmässig finden auch verschiedene Workshops statt, wie zum Beispiel Tanzen, Selbstverteidigung oder Art Therapy.
Ich liebe die Arbeit hier sehr, vor allem weil man auf Menschen aus vielen unterschiedlichen Ländern trifft und dadurch viel über andere Kulturen lernt. Manchmal ist die Verständigung jedoch etwas schwierig, da viele kein Englisch sprechen und ich noch nicht fliessend Spanisch kann. Diese Herausforderung bringt jedoch auch viele Vorteile mit sich, da man dadurch seine Sprachkenntnisse, insbesondere Spanisch, stetig verbessert.
Besonders schätze ich die Arbeit mit Menschen und es ist immer wieder schön zu sehen, wie dankbar die Menschen hier für unsere Unterstützung sind. In Barcelona lebe ich in einem Apartment, das ich mir aktuell mit vier anderen Mädchen teile. Das Zusammenleben ist meistens sehr schön, wir haben viel Spass zusammen und führen viele tiefgründige Gespräche. Gleichzeitig kann es manchmal auch etwas überfordernd sein, da man selten allein ist. Zudem ist es für mich das erste Mal, dass ich ohne meine Eltern lebe, was nicht immer einfach ist.
Abschliessend kann ich sagen, dass mir die Zeit hier in Barcelona und die Arbeit bei EnriquezArte sehr gut gefallen. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt und wertvolle Freundschaften geschlossen.
Erfahrungsbericht ESK-Aufenthalt in Barcelona
Livia aus Liechtenstein verbrachte ihren ESK-Freiwilligendienst in Barcelona. In ihrem Endbericht nimmt sie uns auf einen Rückblick auf ihre Reise mit.
Hey! Ich bin Livia, 19 Jahre alt und komme aus Liechtenstein. Ende August 2025 habe ich meine viermonatige Tätigkeit als Volunteer bei EnriquezArte in Barcelona begonnen.
Die Arbeit hier ist unglaublich vielfältig und jeder Wochentag ist individuell gestaltet. Jeden Montag können wir an einem Team Work-Project arbeiten. Am Abend besorgen wir Brot in verschiedenen Bäckereien für den kommenden Tag. Dieses Brot wird dienstags für die Foodbank verwendet, bei der wir Essensspenden an Bedürftige verteilen. Mittwochs findet eine Baby-Foodbank für bedürftige Mütter statt. Jeden Donnerstag dürfen wir auf einer kleinen Farm mithelfen und freitags besuchen wir ein Altenheim. Ausserdem helfen wir manchmal am Wochenende bei lokalen Strassenfesten mit, bei denen wir Animation, Kinderschminken und Hennatattoos anbieten.
Jeder Tag hier bringt etwas Neues und ich lerne jeden Tag mehr dazu. Neben den genannten Tätigkeiten bleibt auch Zeit für Entspannung, Action oder um neues Wissen zu gewinnen. Jede Woche finden Workshops statt, sowie ein Austausch in der Gruppe . Ausserdem haben wir zweimal wöchentlich Spanischunterricht. Ich habe auch, innerhalb des Team Work- Projects, die Möglichkeit dazu, Locals Englischunterricht zu geben.
Zudem haben wir die Gelegenheit unterschiedlichste Sportarten auszuprobieren, darunter Tanz, Muay Thai, Selbstverteidigung, Klettern, Yoga und verschiedene Workouts.
Es gibt für mich kein besonderes Highlight meiner Reise, da mir alles sehr gut gefallen hat. Ich konnte mich selbst persönlich und emotional weiterentwickeln, ganz viel Neues lernen und mehr Selbstvertrauen gewinnen. Auch das Zusammenleben mit acht anderen Frauen war eine neue und sehr gute Erfahrung für mich. Zu Beginn auch etwas ungewohnt, da ich es als Einzelkind nicht gewohnt bin mit so vielen Menschen zusammen zu leben. Jedoch habe ich mich schnell eingelebt und die WG hat sich zu einer kleinen Familie entwickelt – wir können über alles reden und verbringen viele schöne Momente gemeinsam.
Des Weiteren bekam ich dank des ESK auch die Möglichkeit nach Gredos zu reisen, um mich dort mit anderen ESK-Freiwilligen zu treffen und für fünf Tage auszutauschen. Zu Beginn hatte ich Respekt davor, diese lange Reise mit dem Zug allein anzutreten, diese Herausforderung liess sich aber schnell überwinden.
Insgesamt hat mir diese Erfahrung sehr viel gebracht und ich würde eine ESK-Reise unbedingt weiterempfehlen, da es eine gute Möglichkeit ist aus seiner Komfortzone herauszukommen und neue Erfahrungen zu erleben und sich dabei weiterzuentwickeln.
Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Griechenland
Fabiano aus Liechtenstein verbringt seinen ESK-Freiwilligendienst in Griechenland. In seinem Zwischenbericht nimmt er uns auf seine Reise mit.
Nach der BMS (Berufsmittelschule) und einer Abgeschlossenen Lehre wollte ich neue Leute und Kuturen ausserhalb von Liechtenstein kennenlernen. Ich heise Fabiano, bin 22 Jahre alt und lebe in Liechtenstein. Am 1. November 2025 begann meine Freiwilligenarbeit in Griechenland bei Fix in Art und geht noch bis am 1. März. .
Bei Fix in Art sind die Unterschiedlichsten Aufgaben vertreten. Ich selbst bin bei der „Fix in side“ Gruppe, bei der „Gardening“ Gruppe und neu auch vorübergehend bei der „Social-Media“ Gruppe. Meine Aufgaben bei der „Fix in side“ Gruppe ist es, den Innen- sowie den Aussenraum zu gestalten und gemütlicher zu machen. Bei der „Gardening“ Gruppe werden auf die Pflanzen geachtet und einen Garten geplant. Bei der „Social-Media“ Gruppe muss Content auf den Insta Account generiert werden. Jetzt, wo es kalt ist, und wir nicht mehr so viele Leute sind, sind diese Gruppen nicht mehr separat, sondern alle zusammen machen das, was nötig ist. Ich z. B. male gerade Metallstangen an von unserem neuen Vordach, damit sie nicht rosten.
Auch kümmere ich mich um das Holz, damit wir den Ofen anmachen können und es so warm ist im Haus. Einmal pro Woche gehen wir gemeinsam zu einem grossen Markt und bekommen von den Verkäufern Obst und Gemüse, die sie nicht mehr zu verkaufen bringen. Dieses Essen wird von uns Sortiert und auch gespendet.
Die erste Hälfte von meiner Zeit hier hat mir sehr gut gefallen, da ich viele tolle Leute kennengelernt habe und auch ausserhalb der Arbeit mit Ihnen Zeit verbracht habe. Was mir sehr gefällt ist der wöchentliche Skillshare sofern jemand was zeigen will. Hier können die Freiwilligen ihr Hobby mit anderen Teilen und was von anderen Lernen wie tanzen, zeichnen oder nähen.
Zwischenbericht ESK-Aufenthalt in Lissabon
Malena aus Liechtenstein verbringt ihren ESK-Freiwilligendienst in Lissabon. In ihrem Zwischenbericht nimmt sie uns auf ihre Reise mit.
Mein Name ist Malena, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Balzers. Seit Oktober bin ich in Portugal und mache hier mein Freiwilligenprojekt. Aktuell lebe und arbeite ich in Lissabon, wo ich bis Ende Februar bleiben werde.
Ich arbeite in einem Kindergarten mit Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren. Zu meinen Aufgaben gehört es, die Kinder im Alltag zu begleiten, mit ihnen zu spielen und sie beim Mittagessen zu unterstützen. Ausserdem konnte ich bei verschiedenen besonderen Aktivitäten mithelfen, wie einem mittelalterlichen Tag, Ausflügen oder beim Basteln. Die Arbeit mit den Kindern macht mir sehr viel Freude und ist gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, mein Portugiesisch zu verbessern, da die Kinder ausschliesslich Portugiesisch sprechen und ich die Sprache täglich bei der Arbeit brauche und lerne.
Insgesamt gefällt es mir sehr gut in Portugal. Ich fühle mich wohl in meinem Arbeitsumfeld und habe das Gefühl, mich persönlich weiterzuentwickeln. Besonders schön finde ich die internationale Atmosphäre, sowohl bei der Arbeit als auch in meiner Freizeit. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt und Freundschaften mit Leuten aus verschiedenen Ländern geschlossen.
Mein grösstes Highlight ist die gesamte Erfahrung hier in Portugal. Das gemeinsame Erkunden, der kulturelle Austausch und die Freundschaften, die ich knüpfen konnte, machen dieses Projekt für mich zu etwas ganz Besonderem. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit und freue mich auf alles, was noch kommt.
TEILNEHMEN
Ich will auch!
Was muss ich tun?
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich im Rahmen des ESK zu engagieren. Dazu eine einfache Übersicht:
Freiwilligendienst
Mit dem Freiwilligendienst arbeiten und leben junge Menschen für eine befristete Dauer in einem gemeinnützigen Projekt im Ausland. Ob in einem Umweltprojekt im Nationalpark, einem Jugendzentrum in einem sozial schwachen Viertel oder einem Projekt mit jungen Geflüchteten, die Bandbreite ist gross.
Der Freiwilligendienst kann jungen Menschen wertvolle Kompetenzen vermitteln und ihnen persönliche wie berufliche Orientierung geben.
Bedingungen
- Der Freiwilligendienst ist offen für alle jungen Menschen. Der Beteiligung junger Menschen mit geringeren Chancen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Freiwilligen müssen zum Start der Aktivität 18 Jahre und dürfen nicht älter als 30 Jahre alt sein.
- Alle beteiligten Organisationen müssen über ein gültiges Qualitätssiegel verfügen.
- In der Regel dauert ein Freiwilligendienst zwischen zwei und zwölf Monaten. Kürzere Projekte ab zwei Wochen sind für junge Menschen mit geringeren Chancen möglich.
- Im Europäischen Solidaritätskorps Portal registrieren sich sowohl Organisationen wie auch die jungen Menschen und können sich direkt ansprechen und auswählen.
Freiwilligenteams
Das Europäische Solidaritätskorps bietet einer Gruppe junger Menschen die Möglichkeit gemeinsam in einem gemeinnützigen Projekt zu arbeiten. Mögliche Einsatzgebiete sind zum Beispiel die Umsetzung eines Ferienprogramms für Kinder und Jugendliche, die Unterstützung bei der Restaurierung eines Jugendclubs oder der Einsatz in Naturschutzprojekten.
Bedingungen
- Die Arbeit in Freiwilligenteams richtet sich vor allem an junge Menschen mit geringeren Chancen. Ein Team besteht aus zehn bis 40 Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern, die zum Start der Aktivität 18 Jahre alt sein müssen und nicht älter als 30 Jahre alt sein dürfen.
- Die Dauer eines Einsatzes liegt zwischen zwei Wochen und zwei Monaten. Mindestens eine der beteiligten Organisationen muss über ein gültiges Qualitätssiegel verfügen.
- Im Europäischen Solidaritätskorps Portal registrieren sich sowohl Organisationen wie auch junge Menschen und können sich direkt ansprechen und auswählen.
Solidaritätsprojekte
Im Rahmen eines Solidaritätsprojektes habt ihr die Möglichkeit, als Gruppe eure eigene Projektidee umzusetzen.
Ob Urban-Gardening, Nachbarschaftshilfe oder Recycle-Workshops – dem thematischen Spektrum von Solidaritätsprojekten sind keine Grenzen gesetzt. Die lokale Gemeinschaft soll positiv von dem Projekt profitieren und Europa von den Bürgerinnen und Bürgern erfahrbar und greifbar gemacht werden.
Bedingungen
- Für ein Solidaritätsprojekt müsst ihr mindestens fünf junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren sein und eine Idee mit europäischem Bezug haben, die eurer lokalen Gemeinschaft zugutekommt.
- Um das Projekt zu beantragen, müsst ihr eure Gruppe einmalig im Registrierungssystem der EU-Kommission anmelden. Auch jedes eurer Teammitglieder registriert sich einzeln im Europäischen Jugendportal, um eine persönliche Teilnehmendennummer zu erhalten und als Gruppenmitglied zu eurem Projekt zugeordnet werden zu können. Anschliessend könnt ihr zu den offiziellen Fristen euren Projektantrag einreichen.
- Alle Mitglieder der Projektgruppe müssen in Liechtenstein ihren regulären Wohnsitz haben.
- Die Projektziele, die Aufgaben und deren Umsetzung plant ihr selbstständig. Eine Organisation kann euch dabei aber unterstützen und begleiten, besonders bei schwierigeren Aufgaben wie Finanzen und Projektmanagement.
- Die Dauer des Projektes kann insgesamt zwei bis zwölf Monate betragen.
Humanitäre Hilfe
Der Aktionsbereich „Beteiligung junger Menschen an solidarischen Tätigkeiten im Bereich der humanitären Hilfe“ ist neu im Europäischen Solidaritätskorps 2021-2027. Ziel ist, einen Beitrag zu einer bedarfsorientierten humanitären Hilfe zu leisten, die auf Schutz des Lebens, Abmilderung menschlichen Leids, Wahrung der Menschenwürde sowie Katastrophenvorsorge ausgerichtet ist.
Mit dem Format der Freiwilligentätigkeiten im Bereich der humanitären Hilfe wird jungen Menschen zwischen 18 und 35 Jahren die Möglichkeit geboten, sich weltweit solidarisch im Rahmen humanitärer Hilfe zu engagieren. Organisationen, die im Bereich der humanitären Hilfe aktiv sind, können zentral bei der EACEA ein Qualitätssiegel und Fördermittel beantragen.
Anträge für ein Qualitätssiegel können kontinuierlich eingereicht werden. Die am Aktionsbereich beteiligten Länder liegen in Einsatzgebieten der humanitären Hilfe, wobei es sich nicht um Krisenregionen bewaffneter Konflikte handeln darf.
Für weitere Informationen und Beratung zum Qualitätssiegel für diesen Aktionsbereich wenden Sie sich bitte an die zuständige Kontaktstelle für Freiwilligenaktivitäten der humanitären Hilfe (E-Mail: EACEA-EUAID-VOLUNTEERS@ec.europa.eu)
Hier finden Sie alle Informationen zu dem Aktionsformat:
https://youth.europa.eu/news/are-you-under-35-interested-volunteering-humanitarian-aid-field_en
Kontakt
- aha – Tipps und Infos für junge Leute
- +423 239 91 11
- aha@aha.li
Unsere Organisation will auch! Was ist zu tun?
Der einfachste Weg zur Teilnahme für Organisationen und Unternehmen mit sozialem Engagement ist der persönliche Kontakt mit der ESK-Beratungsstelle für Liechtenstein.
Hier erfährst du alles über die Voraussetzungen, Akkreditierung, Projektantrag, Projektabwicklung und Abschlussbericht.
Qualitätssiegel für Organisationen
Alle Organisationen, die sich an Freiwilligentätigkeiten im ESK beteiligen möchten, müssen sich zuvor akkreditieren lassen. Nach erfolgreicher Akkreditierung erhalten Sie ein Qualitätssiegel. Die Anträge können ganzjährig eingereicht werden. Folgende Arten bzw. Rollen von Qualitätssiegeln gibt es:
Aufnehmende Einrichtung (Host)
Das Qualitätssiegel für aufnehmende Einrichtungen richtet sich an Organisationen, die Freiwillige aufnehmen wollen. In dieser Funktion nimmt Ihre Organisation Freiwillige auf und unterstützt diese (z.B. durch die Gestaltung von Aktivitäten für die Freiwilligen, Unterstützung der Freiwilligen während des Aufenthalts, etc.).
Ein Qualitätssiegel für aufnehmende Einrichtungen ist für die gesamte Programmlaufzeit (2021-2027) gültig.
Unterstützende Einrichtung (Support)
Das Qualitätssiegel für unterstützende Einrichtungen richtet sich an Organisationen, die sowohl Freiwillige als auch aufnehmende Einrichtungen unterstützen möchten.
In dieser Funktion unterstützt Ihre Organisation Freiwillige (z.B. durch Training der Freiwilligen vor, während und nach dem Aufenthalt) sowie aufnehmende Einrichtungen (bei der Abwicklung der Mobilitäten).
Ein Qualitätssiegel für aufnehmende Einrichtungen ist für die gesamte Programmlaufzeit (2021-2027) gültig.
Organisationen, die künftig selbst Förderanträge stellen möchten, müssen zudem ein Qualitätssiegel für Lead-Organisationen („Lead Organisations“) beantragen.
Lead-Organisationen (Lead)
Das Qualitätssiegel für Lead- Organisationen ist Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln für Freiwilligenaktivitäten.
Mit der Verleihung eines Qualitätssiegels für Lead- Organisationen wird bestätigt, dass Ihre Organisation über angemessene Kapazitäten verfügt, um Freiwilligenaktivitäten von hoher Qualität umzusetzen und Fördermittel zu verwalten.
Auf Basis des Antrags bestimmt die AIBA die Gültigkeitsdauer des Qualitätssiegels für Lead-Organisationen. Eine Organisation kann mehrere Rollen mit nur einem Antrag beantragen.
Folgende Organisationen in Liechtenstein sind akkreditiert und verfügen über das ESK Qualitätssiegel:
- CIPRA Liechtenstein, Internationale Alpenschutzkommission
www.cipra.org/de/region/liechtenstein - aha Tipps und Infos für junge Leute
www.aha.li - Sozialpädagogische Jugendwohngruppe des Verein für Betreutes Wohnen in Liechtenstein
https://www.vbw.li/sozialpaedagogische-dienste - Offene Jugendarbeit Liechtenstein
www.oja.li - Integrity Earth
https://www.integrity.earth/de - Verein Assitej
https://www.assitej.li/startseite/
Videotutorial zum Qualitätssiegel
TOOLS & SYSTEME
Tools zur Antragsstellung und Projektdurchführung
Folgende Tools werden vor und während der Projektdurchführung gebraucht:
EU-Login
Hier können Sie ein Nutzerkonto für Ihre E-Mail-Adresse anlegen.
Organisation Registration System
Registrieren Sie hier Ihre Organisation und erhalten Sie eine OID. Weitere Infos im Online-Kurs der e+ Akademie.“
Beneficiary Module
Hier können Sie Ihre Projekte aus der ESK-Programmgeneration 2021 – 2027 verwalten und abrechnen.
Entfernungsrechner
Berechnen Sie die Wegstrecken für Ihre Reisekostenzuschüsse.
Placement Administration and Support System (PASS)
Hier können Sie junge Menschen für Ihre Projekte finden und das Matching durchführen.
Freiwilligentraining
Hier können Sie Ihre Freiwilligen zu den verpflichtenden Begleitseminaren anmelden.
Angebot zum Sprachenlernen: EU Academy
Hier können Sie Ihren Freiwilligen Zugang zum ESK-Sprachendienst bieten.
Datenbank der akkreditierten Organisationen
Hier können Sie alle akkreditierten Organisationen im ESK einsehen.
Antragsformular fürs Qualitätssiegel
Hier können Sie Ihr Qualitätssiegel beantragen.
Projektplattform für ESK-Projekte
Hier können Sie alle vom ESK finanzierten Projekte einsehen.
IT Dokumentation
Hier erhalten sie weitere Informationen zu den verschiedenen IT-Tools.
Plattform für Erasmus+ und ESK (EESCP)
Hier finden Sie das Antragsformular für Solidaritätsprojekte und stellen Ihren Budgetantrag.
JUGENDENGAGEMENT
Engagement im ESK
Junge Menschen engagieren sich in sozialen, ökologischen und gemeinschaftlichen Projekten und setzen gemeinsam ein Zeichen für Solidarität in Europa.
HÄUFIGE FRAGEN
FAQ
Wir möchten inklusive arbeiten. Welche Möglichkeiten bietet das ESK?
Es werden spezielle Formate, insbesondere Freiwilligenteams, kürzere individuelle Freiwilligendienste sowie Solidaritätsprojekte angeboten. Ausserdem gibt es finanzielle Unterstützung für die Einbeziehung von jungen Menschen mit geringeren Chancen in Form einer Pauschale sowie der Möglichkeit, aussergewöhnliche Kosten zu beantragen.
Was ist mit «Junge Menschen mit geringeren Chancen» gemeint?
Die Beteiligung junger Menschen mit geringeren Chancen stellt eine Förderpriorität im ESK dar. Darunter werden im Rahmen der EU-Jugendprogramme Jugendliche verstanden, die im Vergleich zu Gleichaltrigen im Hinblick auf eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung, grenzüberschreitender Mobilität und gesellschaftlicher Teilhabe aus im Nachteil sind. Die Gründe für die Benachteiligung können z.B. Behinderungen, Lernschwierigkeiten, wirtschaftliche Schwierigkeiten oder ein Fluchthintergrund sein.
Welche Organisationen können am ESK teilnehmen?
Die Bandbreite der Organisationen, die sich am Europäischen Solidaritätskorps beteiligen können, ist gross: zum Beispiel NGOs, Hilfs- und Umweltorganisationen, Jugendverbände und -einrichtungen, nicht formale Bildungseinrichtungen, nationale und lokale Behörden oder Unternehmen.
Welche Rolle kann ich als Organisation im ESK übernehmen?
- Antragstellende Organisation
- Entsendeorganisation
- Aufnahmeorganisation
Wer kann sich bewerben?
Du kannst dich bereits mit 17 Jahren für das Europäische Solidaritätskorps melden – teilnehmen kannst du allerdings erst, wenn du volljährig bist. Die Altersgrenze liegt bei 30 Jahren zu Beginn deines Einsatzes.
Du musst ausserdem deinen rechtmässigen Wohnsitz in einem EU-Mitgliedstaat oder einem der folgenden Partnerländer haben:
- Nordmazedonien und Türkei
- Liechtenstein, Island und Norwegen
- Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Serbien
- Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau, Ukraine
- Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Palästina, Syrien, Tunesien
Junge Menschen, die bereits einen Europäischen Freiwilligendienst (EFD) oder eine Freiwilligenaktivität im Rahmen von Erasmus+ oder dem ESK absolviert haben, die länger als 2 Monate dauerte, können leider an keinem weiteren individuellen -Freiwilligendienst im Europäischen Solidaritätskorps teilnehmen.
Wie kann ich am ESK teilnehmen?
Wenn du dich für das Europäische Solidaritätskorps interessierst und alles darüber wissen möchtest, dann kannst du dich auf dem Europäischen Jugendportal ausführlich informieren und in der Datenbank des Europäischen Solidaritätskorps registrieren. Du hast dann die Möglichkeit, selber ein Projekt, das dich interessiert, zu finden und Kontakt aufzunehmen. Du kannst aber auch von Organisationen, die sich für dich aufgrund deines angegebenen Profils interessieren, gefunden und angeschrieben werden.
Ich möchte gerne nach Italien, kann aber kein italienisch. Ist das ein Problem?
In der Regel sind keine Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Denn wenn du an einem Projekt im Ausland mitmachst, erhältst du selbstverständlich auch sprachliche Unterstützung.
Neben einem Online-Sprachkurs, dem Online Linguistic Support, welchen die EU-Kommission in vielen Sprachen online zur Verfügung stellt, kannst du an einem Kurs an der VHS oder an einem ähnlichen Präsenzkurs vor Ort teilnehmen.
Bekomme ich ein Zertifikat für meine Teilnahme?
Ja, jeder Freiwillige, der den Freiwilligendienst im ESK abgeschlossen hat, bekommt ein Zertifikat.
Achtung: Um ein Zertifikat zu erhalten, musst du dich vor deinem Freiwilligendienst im ESK-Portal registriert haben und über das PASS-Tool mit einer Organisation „gematched“ worden sein.
Müssen alle Partner bei Antragstellung bekannt sein?
Die Aufnahmeorganisationen müssen bei Antragstellung bekannt sein, die Entsendepartner hingegen nicht. Falls die Entsendepartner noch nicht bekannt sind, geben Sie im Antrag zur Berechnung der Entfernungspauschale eine möglichst realistische Reisedistanz an.
Welche Anlagen müssen zum Antrag hinzugefügt werden?
Bitte übermitteln Sie mit Ihrem Antrag eine Ehrenwörtliche Erklärung (Declaration of Honour). Die Vorlage für die Erklärung befindet sich im Antragsformular. Bitte lassen Sie das Dokument vom rechtlichen Vertreter der antragstellenden Organisation unterschreiben.
Bei Freiwilligendiensten und Freiwilligenteams übermitteln Sie bitte ausserdem für jede Aktivität einen Wochenplan, der die Aufgaben der jungen Menschen anhand einer Standardwoche darlegt. Die Vorlage für den Wochenplan befindet sich im Antragsformular.
Was ist die OID?
Um Projekte im Europäischen Solidaritätskorps beantragen zu können, benötigt jede Organisation, Institution oder Gruppe junger Menschen zunächst einen Identifikationscode (OID). Dies ist ein neunstelliger Code, den Sie bei der einmaligen Anmeldung im Registrierungssystem (ORS) erhalten. https://webgate.ec.europa.eu/erasmus-esc/organisation-registration/screen/home
Die OID ist Ihr elektronischer Schlüssel zu den Stammdaten Ihrer Einrichtung. Er muss im Antragsformular angegeben werden.
DOKUMENTE & MATERIALIEN
Downloads
Hier finden Sie wichtige Dokumente, Leitfäden und Informationsmaterialien zum Europäischen Solidaritätskorps zum Herunterladen.
- Checkliste zur Abgabe Abschlussbericht für Solidaritätsprojekte
- Checkliste zur Abgabe Abschlussbericht für Freiwilligenprojekte
- Checkliste Informelle Gruppen
- Daten im ESK-Portal verwalten und Teilnehmer/innen finden
- Spesenformular ESK
- ESK Timesheet-Coach
- Belegliste Aussergewöhnliche Kosten
- Teilnehmerliste ESK
- Beispiel Participant Report Freiwilligenprojekte (ab 2021)
- Vorlage Taschengeld Freiwilligendienst
Weiterführende Informationen
Informationen für Reisende
JUGENDENGAGEMENT
Engagement im ESK
Junge Menschen engagieren sich in sozialen, ökologischen und gemeinschaftlichen Projekten und setzen gemeinsam ein Zeichen für Solidarität in Europa.
KONTAKT & INFORMATION
Kontakt
Bei Fragen zum Europäischen Solidaritätskorps stehen Ihnen unsere Ansprechpartner gerne zur Verfügung.
Agency for International Educational Affairs National Agency for Erasmus+ and ESC
Opening hours:
- Monday – Friday
- 08:30 – 11:30
- 13:30 – 16:30
aha – Tips and information for young people
Opening hours
- Monday – Friday
- 09:00 – 12:00
- 14:00 – 16:00