Das ESK Team ist vom 19. Dezember 2022 bis und mit 6. Januar 2023 in den Ferien.
Wir wünschen euch allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Bis bald!
Das ESK Team ist vom 19. Dezember 2022 bis und mit 6. Januar 2023 in den Ferien.
Wir wünschen euch allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Bis bald!
Entdecke aktuelle Neuigkeiten, Veranstaltungen und Updates rund um das Europäische Solidaritätskorps.
Der Europass ist ein kostenloses Online-Tool der Europäischen Union, das dabei hilft, den persönlichen Bildungsweg und die Berufslaufbahn lückenlos zu planen.
Alle europäischen Bürger/innen können ihre in der Schule, an der Universität oder im Rahmen von Lern- oder Ausbildungsaufenthalten im Ausland erworbenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen klar und einheitlich darzustellen.
An der Europass Initiative nehmen mehr als 30 europäische Länder teil.
Die Europäische Kommission hat am 24. November 2022 offiziell die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das ESK-Programmjahr 2023 veröffentlicht. Im neuen Programmleitfaden finden sich alle Details zu den einzelnen Förderschienen im ESK inkl. Deadlines zur Antragstellung.
Aufbauend auf das Europäische Jahr der Jugend sollen mit dem diesjährigen Call noch mehr Möglichkeiten von und für junge Menschen geschaffen werden. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Hilfe für Menschen, die vor bewaffneten Konflikten oder vor Natur- und anderen Katastrophen fliehen, gelegt. Auch Projekte zur Prävention, Förderung und Unterstützung im Gesundheitsbereich sollen im Jahr 2023 stärker gefördert werden.
Die Fristen zur Einreichung von Förderanträgen liegen je nach Art der Aktivität zwischen 23. Februar und 4. Oktober 2023.
Die Europäische Kommission hat zudem am 23.11.2022 die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Erasmus+ Programmjahr 2023 veröffentlicht. Die Antragfristen und den Programmleitfaden finden Interessierte hier.
Entdecken Sie die Webinare am 7., 13. und 20. Dezember, die das Europäische Solidaritätskorps SALTO für Sie geplant hat, um gemeinsam Solidarität zu entdecken.
Der Dezember ist der Monat des Feierns und des Nachdenkens. Wir laden Sie ein, sich dieser Initiative anzuschliessen, um den Monat Dezember zum Monat der Solidarität zu erklären. Für folgende Webinare können Sie sich anmelden:
Globaler oder europäischer Freiwilligendienst, was hat er mit Solidarität zu tun?
Mittwoch, 7. Dezember | 15:00 – 16:30 (CET) | Zoom
Gäste: Oliver Wittershagen, Gabriella Civico
Zur Anmeldung
Von Argentinien nach Europa: Solidarität und Service Learning
Dienstag, 13. Dezember | 15:00 – 16:30 (CET) | Zoom
Gast: Prof. Maria Nieves Tapia
Zur Anmeldung
Feier der Solidarität, weltweite Probleme gemeinsam angehen
Dienstag, 20. Dezember | 15:00 – 16:30 CET| Zoom
Gäste: TBA
Zur Anmeldung
Hier geht’s zur FB-Veranstaltung.
Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie auf dieser Webseite:
https://www.talkingsolidarity.eu/webinars-solidarity-month/
Sprachbarrieren hindern junge Menschen oft daran, an internationalen Aktivitäten teilzunehmen. Freiwilligenteams mit Deutsch als gemeinsamer Arbeitssprache könnten neue Chancen für junge Menschen bieten, die sich sonst vielleicht nicht sicher genug fühlen, um an einem Auslandseinsatz teilzunehmen.
Arbeitssprache der Partnership-Building-Aktivität ist DEUTSCH!
Bei dieser Partnership-Building Aktivität haben die Teilnehmenden die Möglichkeit:
Organisator:
JUGEND für Europa – Nationale Agentur Erasmus+ Jugend und Europäisches Solidaritätskorps in Deutschland in Zusammenarbeit
mit dem SALTO European Solidarity Corps Resource Centre
31. Januar – 4. Februar 2023 | Chania, Griechenland
Dieser Trainingskurs richtet sich an diejenigen, die an Freiwilligenprojekten beteiligt sind und ihre Fähigkeiten im Krisenmanagement verbessern, Kenntnisse über Krisenmanagement sowie praktische Methoden und Informationen erwerben möchten.
Dieser 3-tägige Trainingskurs auf Kreta versucht Antworten auf folgende Fragen zu geben:
Ziel des Kurses ist es zu untersuchen, wie Krisenvorfälle während Freiwilligenprojekten bewältigt werden können, und einen Raum für den Wissensaustausch und den Austausch von Erfahrungen und bewährten Verfahren zu schaffen.
Der Kurs richtet sich an folgende Personen: Koordinatoren von Freiwilligenprojekten, Projektmanager von Freiwilligenprojekten, Vertreter von Organisationen mit Qualitätssiegel mit Gastgeber- oder/und Führungsrolle
Die Teilnehmer/innen sind berechtigt, ein Youthpass-Zertifikat zu erhalten und werden in das ETS-Kompetenzmodell für Jugendbetreuer eingeführt, um international zu arbeiten.
Engagieren Sie sich bürgerschaftlich? Zeit zum Erkunden!
23.-28. April 2022, Dresden, Deutschland
Weitere Informationen: http://trainings.salto-youth.net/10811
Die Nationalagentur für Erasmus+ und ESK hat mit Berk Öndül, einem ESK Teilnehmer gesprochen, der momentan sein Freiwilligendienst in Liechtenstein absolviert.
Mein Name ist Berk Öndül, ich bin 24 Jahre alt und komme aus der Türkei. Ich habe zwischen 2019 und 2020 ein Jahr lang die Erasmus+ Mobilität in Breslau (Wroclaw), Polen gemacht und dann im Jahr 2020 mein Erasmus+ Praktikum in Porto, Portugal, für zwei Monate absolviert. Letztes Jahr habe ich das Studium als Geomatikingenieur in der Türkei abgeschlossen und habe mich nachher entschieden, einen 12-monatigen Freiwilligendienst beim Camäleon in Vaduz zu machen.
Mein Alltag ändert sich je nach Arbeitszeit. Normalerweise arbeite ich mittwochs, manchmal donnerstags, freitags, samstags und sonntags. Ich versuche an diesen Tagen immer früh mit der Arbeit zu beginnen. Nach einem Kaffee und einem guten Frühstück am Morgen gehe ich zur Arbeit. Ich arbeite durchschnittlich 8 bis 9 Stunden am Tag und danach gehe ich nach Hause. An den Tagen, an denen ich nicht arbeite, versuche ich ebenfalls früh in den Tag zu starten und damit früh ins Leben zu springen.
Die Idee, einen ESK-Austausch zu machen, kam mir während meines Erasmus+ Praktikums in Portugal. Ich traf dort viele Studienfreunde und erfuhr, dass die meisten an einem Freiwilligenprojekt des ESK teilnahmen. So habe ich erfahren, was das Europäische Solidaritätskorps ist und wie man sich dafür bewirbt. Danach habe ich mich entschieden, ebenfalls für das ESK zu bewerben.
Ich komme aus einer grossen türkischen Stadt (Antalya) und wollte schon immer an einem kleineren Ort leben. Ruhige Orte, an dem das Leben langsam und ruhig an einem vorbeifliesst, haben mich schon immer fasziniert. Ich wollte unbedingt sehen, wie die Liechtensteinische Bevölkerung lebt und womit sie es im Alltag so zu tun haben. Ich war schon immer neugierig auf das Leben in einem so kleinen Land und daher habe ich mich bei den Projektanträgen auf kleine Länder oder Städte fokussiert.
Bisher habe ich knapp 6 Monate meines Freiwilligenprojekts hinter mir und an vielen Jugendprojekten, -aktivitäten und -konzerten teilgenommen. Dadurch konnte ich bisher viel Neues lernen und wichtige Erfahrungen sammeln. Vor allem mehr Verantwortung zu übernehmen, die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Jugendlichen sowie das Durchführen und Organisieren von Jugendprojekten. Dies war nur möglich, weil das Camäleon-Team mir viele Aufgaben anvertraut hat und mir das Vertrauen geschenkt hat, das zu schaffen.
Vor allem die Menschen und die schöne Natur! Es ist immer wieder grossartig, den Tag mit einem Kaffee und einer aussergewöhnlichen Aussicht inmitten der Alpen zu beginnen. Ausserdem war ich sehr beeindruckt von der Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen. Die Art und Weise, wie sich hier alle mit einem «Hoi» grüssen, ist schon cool. Ich war bereits in vielen Ländern, aber sowas habe ich noch nie erlebt. Auch die vielfältige Kultur gefällt mir sehr.
Ich vermisse natürlich meine Familie und das Meer in Antalya. Hier wird im Sommer zwar in Seen und Schwimmbädern gebadet aber das Meer ist etwas anderes. Weiter vermisse ich die Küche meiner Mutter. Grundsätzlich vermisse ich aber nicht viel, denn vielmals fühle ich mich hier wie zuhause, was unglaublich ist.
Ja, auf jeden Fall! Jedoch ist 1 Jahr nicht genug. Ich würde das Programm ESK jedem weiterempfehlen. Am Anfang erkennt man gar nicht, was man alles aus dieser Zeit mitnehmen kann. Am besten sollte man einfach seine Komfortzone verlassen und es versuchen. Diese Entscheidung wird man nicht bereuen.
Für die kommenden Jahre hat die EU-Kommission eine Kooperation mit einer neuen Versicherungsgesellschaft beschlossen. Alle Freiwilligen, deren Aktivitäten ab dem 8. Februar 2023 beginnen, werden über Henner versichert.
Für Freiwillige in laufenden Projekten bleibt die CIGNA der Versicherer jeweils bis zum Ende der Aktivität. Am Verfahren zur Versicherungsanmeldung und an den Versicherungskonditionen ändert sich nichts.
Die European Youth Card ist eine europaweit gültige Vorteilskarte für junge Menschen bis einschliesslich 30 Jahre. Freiwillige im ESK erhalten diese Karte kostenlos.
Nach vollständiger Eintragung der Daten Ihrer Freiwilligen im Beneficiary Module bzw. Mobility Tool erhalten die Freiwilligen eine automatische E-Mail, mit der sie die Vorteilskarte beantragen können.
2007 wurde Youthpass ins Leben gerufen. Das europäische Instrument zur Anerkennung nicht formalen und informellen Lernens ist seitdem zu einem wichtigen Bestandteil der Umsetzung der EU-Jugendprogrammen geworden.
2022 wurden europaweit 195.989 Youthpass-Zertifikate von 5.120 Organisationen ausgestellt. Nach zwei Jahren rückläufiger Nutzung aufgrund der Corona-Pandemie, wird Youthpass wieder rege genutzt – sogar mehr denn je. Das Zertifikat kommt derzeit insbesondere in Erasmus+ Jugend in den Förderformaten Jugendbegegnungen und Fachkräftemaßnahmen sowie im Europäischen Solidaritätskops in Freiwilligendiensten und in Solidaritätsprojekten zum Einsatz. Auch für Projekte der Leitaktion 2 in Erasmus+ Jugend steht der Youthpass zur Verfügung.
Die Empfänger/innen berichten, dass sie mit Hilfe von Youthpass ihre Erfahrungen im Detail reflektieren können. Das Zertifikat und insbesondere der Reflexionsprozess helfen dabei, das Selbstbewusstsein zu stärken sowie Lernergebnisse sichtbar zu machen.
Youthpass ist ein Zertifikat, ein Lernprozess und eine Strategie zugleich. Es dient der Anerkennung von nicht formalem und informellem Lernen. Im Zertifikat werden u.a. die Lernergebnisse von Teilnehmer/innen in Projekten beschrieben. Als Strategie trägt Youthpass dazu bei, die Sichtbarkeit des Lernwerts der Jugendarbeit und des Engagements zu erhöhen. Es fördert das Lernbewusstsein aller Beteiligten und trägt zur Entwicklung einer Lernkultur in EU-geförderten Jugendprojekten bei.
Die Youthpass-Zertifikate werden von der Organisation, einer am Projekt beteiligten Fachkraft oder von der Projektgruppe ausgestellt. Hierfür registrieren sich die Fachkräfte oder die Leitenden der Projektgruppe auf der Youthpass-Plattform und tragen die Daten zum Projekt (Beschreibung des Projekts und der Aktivitäten) und zu den Personen ein, für die ein Zertifikat ausgestellt werden soll. Es können sowohl Teilnehmer/innen als beteiligte Fachkräfte ein Youthpass-Zertifikat erhalten.
Youthpass ist mehr als ein Teilnahme-Zertifikat und besteht im Kern aus einer Selbstreflektion der erworbenen Kompetenzen. Die Youthpass-Empfänger/innen gestalten also das Zertifikat aktiv mit und beschreiben ihre Lernerfahrungen und Ergebnisse. Dies geschieht in der Regel im Rahmen der Aktivität.
Fachkräfte, Mentoren und Trainer/innen, die sich fit für Youthpass machen möchten, sind herzlich dazu eingeladen, die Angebote im European Training Calendar wahrzunehmen. Das Youthpass-Team bietet u.a. folgende Workshops an:
Für die Nutzung des Youthpass im Europäischen Solidaritätskorps wurde ein MOOC erstellt, das jederzeit aufgerufen werden kann. Das MOOC besteht aus neun Einheiten, die jeweils zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen. Die Inhalte sind auf Englisch.
Die Youthpass-Zertifikate werden derzeit auf Englisch ausgestellt. Derzeit wird an der Übersetzung in weiteren Sprachen gearbeitet.
Im Zuge der Verbesserung der Zugänglichkeit der Youthpass-Zertifikate wurde 2022 eine wichtige Aktualisierung vorgenommen: Die endgültige PDF-Version der Zertifikate ist für die Kompatibilität mit Bildschirmlesegeräten aktiviert.
Aus Datenschutzgründen werden Informationen zur Durchführung eines Projekts – und somit auch zu den Teilnehmer/innen – nach sechs Jahren automatisch aus der Youthpass-Datenbank gelöscht. Das bedeutet, dass diese Projekte nicht mehr in der Projektliste auftauchen und die Projektverantwortlichen auch keinen Zugriff mehr auf die im Rahmen dieser Projekte ausgestellten Zertifikate haben. Dies hat keine Auswirkung auf die Validität der ausgestellten Zertifikate.
Es wird weiterhin möglich sein, ein neues Projekt in die Youthpass-Datenbank aufzunehmen, auch wenn es mehr als sechs Jahre zurückliegt. Das System erkennt jedoch, dass es sich um ein altes Projekt handelt, und bereitet dessen Löschung vor. Die Projektverantwortlichen haben dann etwa zwei Monate Zeit, um die Zertifikate auszustellen, bevor das Projekt aus der Datenbank gelöscht wird.
25. bis 29. April 2023 | Vilnius, Litauen
Mentoring im Aufbau ist ein Prozess der Erkundung und des Aufbaus einer Gemeinschaft in der Mentoring-Landschaft innerhalb des Europäischen Solidaritätskorps.
SALTO ESC lädt in Zusammenarbeit mit litauischen und rumänischen NAs WSA-Mentoren und Projektkoordinatoren zu einem internationalen Seminar ein, das sich mit der Qualität von Mentorenschaft befasst.
Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die daran interessiert sind, sich mit Fachleuten im Bereich Mentoring aus ganz Europa zu vernetzen, bewährte Praktiken und relevante Ressourcen auszutauschen, die Herausforderungen im Mentoring anzugehen und weitere Schritte für die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung zu identifizieren.
Das Seminar findet in Vilnius, Litauen statt
25. April: Ankunft
26.-28. April: Seminar, drei volle Tage Programm
29. April: Abreise
Mentoring under Construction ist ein Prozess der Erkundung und des Aufbaus einer Gemeinschaft in der Landschaft des Mentorings innerhalb des Europäischen Solidaritätskorps. Dieser Prozess begann Ende 2020 online und wird auch heute noch fortgesetzt, nachdem mehrere Online- und Präsenzveranstaltungen stattgefunden haben, an denen insgesamt mehr als 100 Fachleute und Enthusiasten auf dem Gebiet des Mentoring teilgenommen haben.
Die Community „Mentoring under Construction“ wird von Fachleuten aufgebaut, die daran interessiert sind, die Qualität des Mentorings zu verbessern, auf der Suche nach:
Im Anschluss an das Seminar wird es eine Reihe von MeetUPs geben, kurze thematische Veranstaltungen, die sich mit spezifischen Mentoring-Themen befassen und auf den Interessen der Gemeinschaft basieren, sowie Online-Workshops. Darüber hinaus ist geplant, eine Reihe von Videocasts und Online-Ressourcen zu produzieren und/oder gemeinsam zu nutzen.
Die Anmeldung ist bis zum 26.02.2023 hier möglich: http://trainings.salto-youth.net/10888
Bald steht die nächste Antragsfrist für Freiwilligen- und Solidaritätsprojekte des Europäischen Solidaritätskorps sowie Erasmus+ Projekte der Leitaktion 1 (Mobilitätsprojekte) an.
Bei Fragen zur Antragsstellung steht dir Ariane Schwarz gerne zur Verfügung.
Ariane Schwarz
Bereichsleiterin Europäisches Solidaritätskorps ESK
+423 236 72 21
ariane.schwarz@aiba.li
Um an einem Freiwilligendienst im Bereich der humanitären Hilfe teilnehmen zu können, müssen interessierte junge Menschen, die für das Europäische Solidaritätskorps registriert sind, ein spezielles Training der EU-Akademie absolvieren, bevor sie von einer Organisation ausgewählt werden können.
Die Freiwilligentätigkeit im Bereich der humanitären Hilfe steht allen jungen Menschen offen, die:
Freiwillige in der humanitären Hilfe führen verschiedene Aufgaben aus, die zur Unterstützung der Aktivitäten ihrer Gastorganisationen in weit entfernten Ländern erforderlich sind, z. B. die Stärkung der lokalen Kapazitäten und der Widerstandsfähigkeit der von Katastrophen betroffenen gefährdeten Gemeinschaften, wie Flüchtlinge oder Binnenvertriebene, die Unterstützung des WASH-Sektors (Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Gesundheitsfürsorge), des Agrar- und Ernährungssektors, die Integration benachteiligter junger Menschen in lokale Gemeinschaften und ganz allgemein die Bekämpfung aller Arten von Diskriminierung.
Um für einen Freiwilligendienst in der humanitären Hilfe ausgewählt zu werden, müssen die Kandidatinnen und Kandidaten zunächst einen obligatorischen Schulungskurs absolvieren, der online auf der EU-Akademie-Plattform angeboten wird. Wurde der Test bestanden, nehmen sie fünf Tage lang an einem persönlichen Training in Gruppen von etwa 25 Kandidatinnen und Kandidaten teil.
Die Online-Schulungskurse der EU-Akademie sind über die Registerkarte „Online-Schulung“ in deinem Konto beim Europäischen Solidaritätskorps zugänglich. Bitte stelle sicher, dass du die Option „Humanitarian aid training“ auswählst (nicht „General Online Training“). Sobald du auf der EU-Akademie-Plattform bist, wirst du zunächst aufgefordert, eine Selbsteinschätzung vorzunehmen. Wenn du dann fortsetzt, beginnst du mit der obligatorischen Schulung für den Freiwilligendienst in der humanitären Hilfe.
Wenn du auf der Suche nach einer Möglichkeit bist, etwas zu bewegen, eine neue Kultur kennenzulernen, deinen Horizont zu erweitern, Menschen in Not zu unterstützen und gleichzeitig deine Fähigkeiten zu verbessern, dann warte nicht länger und beginne mit der Ausbildung für den Freiwilligendienst in der humanitären Hilfe. Die Zahl der Plätze ist begrenzt: Im Jahr 2023 werden nur 1’000 Kandidatinnen und Kandidaten ausgebildet.
Möchtest du deine Kompetenzen für deine nächsten Freiwilligenprojekte im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps ausbauen? Dann nimm an der nächsten TOSCA-Schulung in Griechenland teil!
Die Schulung zielt darauf ab, die Kapazitäten von Organisationen, die aktiv an den Freiwilligenaktionen des Europäischen Solidaritätskorps teilnehmen, zu unterstützen und auszubauen, um die Qualität und Wirkung der jeweiligen Projekte zu gewährleisten.
Datum: 24-28 April 2023
Ort:Kavala, Griechenland
Bewirb dich jetzt hier.
Anmeldeschluss: 12. März 2023.
Fortbildungskurs
24. bis 28. April 2023 | Porto Heli, Griechenland
Kurzfristige Gruppenprojekte wie Jugendaustausch- und Freiwilligenteam-Projekte sind eines der häufigsten Aktivitätsformate innerhalb der EU-Jugendprogramme. Diese Formate sind nützlich, um die Eigenverantwortung junger Menschen für ihre eigenen Lernprozesse und ihre Entwicklung zu fördern, insbesondere dann, wenn ihre Reflexion über ihr Lernen und ihre Selbsteinschätzung während ihrer Teilnahme erleichtert wird.
Youthpass ist ein Instrument der EU-Jugendprogramme, das entwickelt wurde, um die Lernprozesse von jungen Menschen zu unterstützen. Obwohl es in den Programmen weit verbreitet ist, kann seine Qualität in short-term Gruppenprojekten verbessert werden. Jugendbetreuer geben oft an, dass sie Methoden zur Umsetzung von Reflexion in ihren Aktivitäten benötigen. Dieser Schulungskurs soll diesen Bedarf decken.
Der Trainingskurs zielt darauf ab, die Reflexion und die Lerndimension in kurzfristigen Gruppenmobilitäten mit jungen Menschen zu stärken, insbesondere durch den Einsatz von Youthpass.
Die Zielgruppe des Trainings sind Jugendbetreuer, Jugendleiter, Projektorganisatoren und Mentoren, die mit jungen Menschen in short-term Gruppenprojekten arbeiten (z. B. Jugendaustausch und Projekte mit Freiwilligenteams). Sie sollten an der Unterstützung der Lernprozesse junger Menschen interessiert sein.
Vor dem Treffen in Griechenland: Die Teilnehmenden erhalten Lesematerial zur Vorbereitung auf den Lehrgang.
Während des Trainingskurses: In Gruppen wird folgendes diskutiert und erforscht:
Das Programm beginnt mit einem Abendessen am 24.04.23.
25. bis 27. April sind volle Arbeitstage.
Der 28. April ist der Abreisetag.
Der Lehrgang findet in Porto Heli, AKS HOTEL statt.
Die Teilnehmenden werden in Einzelzimmern untergebracht.
16. bis 18. Juni 2023
Luxembourg
Deine Freunde und du möchtet in eurer Umgebung ein Projekt umsetzen und braucht noch (finanzielle) Unterstützung? Worauf müsst ihr achten und wie sind die nächsten Schritte? Nehmt an dem Projektentwicklungsworkshop für Jugendliche und junge Erwachsene teil. Unter dem Motto „von der Idee bis zum Antrag“ bekommen die TeilnehmerInnen die Grundsätze und Richtlinien der Solidaritätsprojekte erkärt.
Das Training bietet dir Unterstützung bei der Entwicklung deiner Projektidee und beim möglichen Transfer dieser Idee in einen Antrag für Solidaritätsprojekte.
Inhalte:
Das Training richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren. Die Teilnehmenden werden in 3er Zimmern unter gebracht.
Bewerbungsfrist: 26. Mai 2023
12. bis 16. Juni 2023 | Bonn, Deutschland
Die Schulungsmassnahme zielt darauf ab, die Kapazitäten von Organisationen, die aktiv an Freiwilligenaktionen des Europäischen Solidaritätskorps teilnehmen, zu unterstützen und auszubauen, um die Qualität und Wirkung der jeweiligen Projekte zu gewährleisten.
Vor dem Präsenzlehrgang in Deutschland gibt es eine obligatorische Online-Vorbereitungs-/Einführungsphase. Sie zielt darauf ab, grundlegende Informationen einzuführen, um eine gemeinsame Basis zu schaffen und einen Ort zu schaffen, an dem die Teilnehmer beginnen, eine Gemeinschaft von Lernenden zu bilden und erste Hausaufgaben und Bewertungen ihrer eigenen Organisation, ihrer lokalen Gemeinschaft und ihrer eigenen Bedürfnisse durchzuführen.
Die Vorbereitungsphase findet zu einem späteren Zeitpunkt in der HOP-Plattform statt, mit einem Online-Treffen zu einem späteren Zeitpunkt (falls Sie ausgewählt werden und nicht am Online-Treffen teilnehmen können, informieren Sie bitte die Organisatoren).
Wir suchen nach Teilnehmenden (zusammen mit anderen Mitgliedern ihrer Organisationen), die:
Das Konzept der TOSCA basiert auf den Erfahrungen des Netzwerks der Nationalen Agenturen und wurde von einem Pool von Ausbildern mit Unterstützung der Ressourcenzentren entwickelt. Die Aktivität wird von zwei erfahrenen Trainern geleitet:
Die Nationalagentur für Erasmus+ und ESK in Liechtenstein bietet die optionale Antragsrunde am 4. Mai 2023 an.
Die Antragsrunde ermöglicht Organisationen im Jugendbereich Projekte in folgenden Kategorien zu beantragen:
Zu den Möglichkeiten der nächsten Antragsrunde (Europäisches Solidaritätskorps)
Solidaritätsprojekte (ESC30-SOL)
Zu den Möglichkeiten der nächsten Antragsrunde (Erasmus+)
Mobility of young people (KA152-YOU) Aufruf 2023
Mobility of youth workers (KA153-YOU) Aufruf 2023
Youth participation activities (KA154-YOU)
Small-scale partnerships in youth (KA210-YOU)
Die Antragsfrist endet am Donnerstag, 04. Mai 2023, 12 Uhr.
Weitere Informationen und praktische Tipps zur Antragsstellung stehen auf der Webseite der e+Akademie zur Verfügung.
Bei Fragen zur Antragsstellung steht dir Ariane Schwarz gerne zur Verfügung.
Ariane Schwarz
Bereichsleiterin Europäisches Solidaritätskorps ESK
+423 236 72 21
ariane.schwarz@aiba.li
Nach dem letztjährigen Treffen folgt nun die nächste Schulung für Qualitätssiegel-Experten. Die Schulung beginnt mit einem Online-Einführungskurs, gefolgt von der Praxisphase und wird mit einem Kurs in Luxemburg beendet. Eine Teilnahme ist sowohl an der gesamten Schulung, als auch nur am Online-Kurs möglich.
19.-21. Juni 2023: Vormittagssitzungen, 3 Stunden pro Tag (unbegrenzte Teilnehmerzahl)
Mehr Infos und Anmeldung bis 31.5.2023 unter https://www.salto-youth.net/tools/european-training-calendar/training/international-european-solidarity-corps-training-for-quality-label-experts-online-introduction-phase.11233/
Juli bis November 2023, unterstützt durch 3 optionale Online-Workshops zu den Programmschwerpunkten und deren Verständnis für Qualitätssiegel-Experten (digitale Transformation, Beteiligung am demokratischen Leben, Inklusion und Vielfalt, Umwelt und Kampf gegen den Klimawandel)
07.-11. November 2023, Luxemburg (begrenzt auf max. 30 Teilnehmer)
Mehr Infos und Anmeldung bis am 8. September 2023 unter https://www.salto-youth.net/tools/european-training-calendar/training/international-european-solidarity-corps-training-for-quality-label-experts-residential.11234/
Konferenz – Symposium – Forum
27.-31. August 2023 | in der Nähe von Warschau (der genaue Veranstaltungsort wird später bekannt gegeben), Polen
Das TEC (Training and Evaluation Cycle) Forum 2023 ist ein Seminar für Ausbilder, die im Europäischen Solidaritätskorps tätig sind, sowie für NA- und Salto-Mitarbeitende, die den TEC-Lernzyklus umsetzen.
Das TEC-Forum hat sich immer auf die aktuellen Bedürfnisse der Ausbilder und des Netzwerks der nationalen Agenturen konzentriert; daher gehen die Ziele dieses Treffens in die gleiche Richtung. Die Ziele sind:
Ein besonderer Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt auf Strukturen, Strategien und Instrumenten, die das Wohlbefinden von Freiwilligen, Ausbildern und NA-Mitarbeitern im TEC unterstützen. Durch die Teilnahme am Forum können Sie erwarten, eine sehr vielfältige Gruppe von TEC-Trainern, NA-Offiziellen und anderen Interessenvertretern zu treffen, die eine aktive Rolle im TEC spielen.
Das erwartet Sie:
Anmeldung für ESK-Ausbilder: https://www.salto-youth.net/…/tra…/tec-forum-2023.11291/
Anmeldung für NA- und Salto-Mitarbeitende: https://www.salto-youth.net/…/tec-forum-2023-call-for…/
Kennst du schon die App vom Europäischen Solidaritätskorps?
Mit dieser App kannst du:
Frage schicken, wenn du dort keine Antwort gefunden hast.
Lade die App jetzt im App Store herunter.
Das SALTO-Ressourcenzentrum für das Europäische Solidaritätskorps (SALTO ESC) und das SALTO-Ressourcenzentrum für Südosteuropa (SALTO SEE) sowie die nationalen Agenturen, die Teil der Strategischen Nationalen Agentur für Freiwilligenarbeit sind, laden Sie zu der Veranstaltung „SNAC-Freiwilligenkonferenz – Gestaltung der Freiwilligenarbeit in Europa und darüber hinaus“ ein. „Die Stärkung des Europäischen Solidaritätskorps-Programms und der Freiwilligenarbeit im Allgemeinen“ ist das Hauptziel der Konferenz.
Ankunft am 3. Oktober 2023, nachmittags oder am 4. Oktober 2023 früh morgens
Abreise am 6. Oktober 2023 nach dem Mittagessen oder am 7. Oktober 2023 morgens
Ziel der Konferenz ist es, das Programm des Europäischen Solidaritätskorps und die Freiwilligenarbeit im Allgemeinen zu stärken.
Wir suchen Menschen, die ihre Meinung äussern, anderen Realitäten zuhören und nicht nur feiern wollen, was bisher innerhalb des Europäischen Solidaritätskorps erreicht wurde, sondern auch die Gestaltung der nächsten Generation des Programms kritisch unterstützen wollen.
Die Strategic National Agencies Cooperation (SNAC) on Volunteering bereitet als eine der Aktivitäten eine internationale „SNAC Volunteering Conference“ mit 100 Teilnehmern vor. Ziel der SNAC ist es, das Europäische Solidaritätskorps-Programm zu stärken und die Solidarität in den Mittelpunkt der Freiwilligenarbeit des Europäischen Solidaritätskorps zu stellen. Die Konferenz soll zu diesen beiden allgemeinen Zielen des SNAC beitragen und bringt spezifische Ziele mit sich.
Im Rahmen des SNAC wurden mehrere Untersuchungen und Analysen zur Freiwilligenarbeit und ihrer Stellung innerhalb der EU-Programme und der nationalen Programme durchgeführt. Die Konferenz wird den Raum bieten, um die Forschungsergebnisse vorzustellen und die Antworten und das Feedback der wichtigen Akteure des Programms zu sammeln.
Während der Konferenz möchten wir auch die Umsetzung der Ratsempfehlung über die Mobilität junger Freiwilliger in der EU unterstützen.
Im September 2023 ist eine Online-Vorbereitungssitzung von 2 Stunden Dauer geplant.
Die Konferenz selbst findet vom 4.-6. Oktober 2023 statt.
Mittwoch, 4. Oktober ab 10:00 Uhr
Freitag, 6. Oktober, Ende um 13:30 Uhr
Das Organisationsteam bittet die Teilnehmer, über die gesamte Dauer des Programms zu bleiben. Da sich der Veranstaltungsort in Podgorica, Montenegro befindet, prüfen Sie bitte Ihre Verbindungsmöglichkeiten. Die Teilnehmer können gerne am 3. Oktober anreisen oder am 7. Oktober abreisen, wenn die Anschlussmöglichkeiten dies erfordern.
Das SALTO Europäische Solidaritätskorps ermutigt Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund in Bezug auf Kultur, Religion, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Fähigkeiten oder sozioökonomischen Status, sich zu bewerben.
Anmeldefrist: 27. Juni 2023
Bei Fragen können Sie sich an folgende Adresse wenden:
jana.randa@oead.at
Die nächste Antragsfrist für ESK Projekte in Liechtenstein endet am Mittwoch, 4. Oktober 2023, 12 Uhr. Reiche jetzt dein Projekt ein!
Die nächste Antragsrunde ermöglicht es, Projekte im Jugendbereich in folgenden Kategorien zu beantragen:
Zur Übersicht der nächsten Antragsrunde (Europäisches Solidaritätskorps)
Die Antragsfrist endet am Mittwoch, 4. Oktober 2023, 12 Uhr.
Auch im Programm Erasmus+ können bis am 4., resp. 19. Oktober 2023 neue Projekte eingereicht werden. Detaillierte Informationen dazu finden Sie hier.
Weitere Informationen und praktische Tipps zur Antragsstellung stehen auf der Webseite der e+Akademie zur Verfügung.
Bei Fragen zur Antragsstellung steht dir Ariane Schwarz gerne zur Verfügung.
Ariane Schwarz
Bereichsleiterin Europäisches Solidaritätskorps ESK
+423 236 72 21
ariane.schwarz@aiba.li
Entdecke den ESK Nachhaltigkeits-Leitfaden, der euch dabei unterstützt, eure Projekte möglichst umweltschonend umzusetzen.
Die EU-Programme sind aufgefordert, einen Beitrag zur Reduzierung ihres ökologischen Fussabdrucks zu leisten.
Dieser Leitfaden soll dich inspirieren und zur Reflexion eurer Projektplanung und -gestaltung einladen. Mit praktischen Anregungen sollen junge Menschen und Organisationen dabei unterstützt werden, ihre Projekte möglichst umwelt- und klimaschonend umzusetzen – egal in welchem Format und egal, ob als Neueinsteiger/in ohne Projektmanagementerfahrung oder als grosser Träger mit langjähriger Programmerfahrung.
Folgende Inhalte erwarten dich:
Das Quality Label bescheinigt einer Organisation, dass sie die Qualitätskriterien für die Umsetzung von Freiwilligentätigkeiten im EU-Programm Europäisches Solidaritätskorps (ESK) erfüllt und sich verpflichtet, den Auftrag und die Grundsätze des ESK einzuhalten. Je nach Art des Labels kann die Organisation eigene Projekte beantragen oder an Projekten anderer teilnehmen.
Die Bandbreite der Organisationen, die sich am Europäischen Solidaritätskorps beteiligen können und damit auch das Qualitätssiegel beantragen können, ist gross: Hierzu zählen zum Beispiel, Hilfs- und Umweltorganisationen, Jugendverbände und -einrichtungen, nicht formale Bildungseinrichtungen, Unternehmen.
Quality Label Anträge können ganzjährig eingereicht werden.
Organisationen, die einen Budgetantrag stellen wollen, müssen spätestens zur Budgetantragsfrist über ein gültiges Qualitätssiegel für die projektleitende Rolle verfügen. Für eine Budgetbeantragung zum 04.10.2023 muss der Qualitätssiegelantrag bis spätestens 01.08.2023 eingereicht werden.
23. bis 27. Oktober 2023 | Zypern
Dieser Kurs richtet sich an Personen, die in Organisationen tätig sind, die Freiwilligen- und Solidaritätsprojekte durchführen. Die Schulung richtet sich auch an junge Menschen, die an Freiwilligen- und Solidaritätsaktivitäten beteiligt waren und sich immer noch in ihren Organisationen/Gruppen engagieren.
Du möchtest erfahren, welche Aktivität des Europäischen Solidaritätskorps am besten zu dir passt? Finde es ganz einfach und schnell mit dem ESK Quiz heraus.
Die Europäische Union stellt ein Quiz mit 13 Fragen zur Verfügung, um herauszufinden, welche Aktivität am besten zu dir passt. Hier kannst du am Quiz teilnehmen.
15. bis 17. Dezember 2023
E-learning (Online)
Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht du, wer dann? Mach mit und bringe deine grünen Ideen an den Tisch. Du bringst die Idee für ein Solidaritätsprojekt, wir haben die Ressourcen. An dieser Online-Konferenz behandlen wir die grundlegenden Projektmanagementfähigkeiten und das Antragsverfahren beim Europäischen Solidaritätskorps.
In diesem „Projektlabor“ werden wir uns auf die Herausforderungen des Klimawandels konzentrieren und darauf, wie junge Menschen diese vor Ort mit ihren eigenen Projektideen angehen und so zu einer besseren Umwelt beitragen können.
Du und deine Freunde wollen im Klimaschutz aktiv werden und ein Projekt in eurer Nachbarschaft oder Stadt starten? Mit einem EU-geförderten Solidaritätsprojekt erhältst du mindestens 595 € pro Monat, um dein Projekt zu realisieren! Vielleicht hast du schon eine vage Idee für ein Projekt, oder du möchtest einfach etwas für den Schutz unseres Planeten tun, weisst aber nicht, wie du anfangen sollst? Das Projektlabor bietet dir den Raum und die Unterstützung, um deine Idee in ein konkretes Projekt zu verwandeln.
Du erhältst die Möglichkeit:
– Kontakte zu knüpfen und dich mit jungen Menschen mit ähnlichen Interessen aus ganz Europa auszutauschen
– das ESK-Programm kennenzulernen und zu erfahren, wie man sich für Solidaritätsprojekte zu Umweltthemen bewirbt
– dein Verständnis für das Konzept der Solidarität und seine Verbindung zu ökologischen Themen vertiefen
– den kreativen Prozess von der Ideenfindung bis zur Projektentwicklung unterstützen
– etwas über Projektmanagement (z. B. Zielsetzung, Kommunikation, Finanzen) zu lernen
– Einzelheiten über das Bewerbungsverfahren im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps erhalten
Nach Abschluss des Kurses erhalten alle Teilnehmer einen Youthpass als Teilnahmebescheinigung.
Die Teilnahme an diesem Projektlabor steht jungen Menschen im Alter von 18-30 Jahren mit Wohnsitz in Liechtenstein offen.
Weitere Infos und das Programm sowie die Anmeldung findest du unter folgendem Link:
Die Europäische Kommission hat eine Online-Umfrage zur Bewertung des Europäischen Solidaritätskorps gestartet.
Alle Bürgerinnen und Bürger, Programmteilnehmende, Multiplikatoren und Stakeholder sind eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen. Wir freuen uns auf deine Teilnahme!
Die Umfrage ist bis am 5. Februar 2024 geöffnet.
Die Europäische Kommission hat am 29. November 2023 offiziell die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das ESK-Programmjahr 2024 veröffentlicht. Im neuen Programmleitfaden finden sich alle Details zu den einzelnen Förderschienen im ESK inkl. Deadlines zur Antragstellung.
Aufbauend auf das Europäische Jahr der Jugend sollen mit dem diesjährigen Call noch mehr Möglichkeiten von und für junge Menschen geschaffen werden. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Hilfe für Menschen, die vor bewaffneten Konflikten oder vor Natur- und anderen Katastrophen fliehen, gelegt. Auch Projekte zur Prävention, Förderung und Unterstützung im Gesundheitsbereich sollen im Jahr 2024 stärker gefördert werden.
Die Fristen zur Einreichung von Förderanträgen liegen je nach Art der Aktivität zwischen 08. Februar und 01. Oktober 2024.
Die Europäische Kommission hat zudem am 28. November 2023 die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Erasmus+ Programmjahr 2024 veröffentlicht. Die Antragfristen und den Programmleitfaden finden Interessierte hier.
5. bis 9. Februar 2024
Bratislava, Slowakei
Die TOSCA-Schulung ist speziell für erfahrene Organisationen konzipiert, die aktiv an den Freiwilligenaktionen des Europäischen Solidaritätskorps beteiligt sind. Ziel ist es, die Qualität und Wirkung von Projekten im Kontext der aktuellen Situation zu verbessern.
Vor der Teilnahme an der Präsenzschulung in der Slowakei sollten die Teilnehmer eine obligatorische Online-Vorbereitungs- oder Einführungsphase absolvieren. Diese Phase dient dazu, grundlegende Informationen zu vermitteln und eine gemeinsame Basis zu schaffen. Sie dient auch als Plattform, um eine Lerngemeinschaft zu bilden und erste Einschätzungen zu den eigenen Organisationen, lokalen Gemeinschaften und persönlichen Bedürfnissen vorzunehmen. Die Vorbereitungsphase erfordert einen Zeitaufwand von 4 bis 6 Stunden, die die Teilnehmer nach eigenem Ermessen auf die einzelnen Tage verteilen können. Diese Phase findet vom 22. Januar bis 2. Februar 2024 auf der HOP-Plattform statt, einschliesslich einer Online-Sitzung am 25. Januar (16:00-17:30 Uhr MEZ). Wenn Sie ausgewählt wurden und nicht an der Online-Sitzung teilnehmen können, informieren Sie bitte die Organisatoren im Voraus.
Das Konzept der TOSCA basiert auf den Erfahrungen des Netzwerks der Nationalen Agenturen und wird von einem Pool von Ausbildern mit Unterstützung der Ressourcenzentren erstellt. Die Namen der Ausbilder werden von SALTO ESC zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen und Anmeldung: bit.ly/TOSCA-TC
Anmeldeschluss: 7. Januar 2024
16. bis 19. April 2024
Prag, Tschechische Republik
Das Internationale Solidaritätsprojekt-Treffen ist ein internationales Meeting für Teammitglieder von Solidaritätsprojekten. Es bringt junge Menschen zusammen, die ein Solidaritätsprojekt durchführen oder durchgeführt haben.
Junge Menschen, die ein lokales Solidaritätsprojekt durchführen bzw. durchgeführt haben.
Du kannst gemeinsam mit einem Mitglied des Projektteams am Treffen teilnehmen, oder aber dich einzeln anmelden.
… du erfahren möchtest, was andere Projektteams während ihrem Projekt gemacht haben.
… du dein Projekt als den Beginn eines Weges betrachtest, der dich zu neuen europäischen Abenteuern führen wird.
… du andere Menschen treffen möchtest, die das gleiche Ziel haben wie du: Sich in ihrer Gemeinschaft zu engagieren und etwas bewirken.
… ihr Solidaritätsprojekt (Idee) zu präsentieren.
… ihr Solidaritätsprojekt in hoher Qualität durch Peer-Learning von bereits durchgeführten Projekten umzusetzen.
… Teil der internationalen Gemeinschaft des Europäischen Solidaritätskorps werden.
… lokale Initiativen mit einer europäischen Dimension verbinden.
… künftige Möglichkeiten im Rahmen von Erasmus+ Jugend und dem ESK erkunden.
Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.salto-youth.net/tools/european-training-calendar/training/international-solidarity-project-meet-up.11839/
Anmeldeschluss: 4. Februar 2024
Die AIBA führt in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Fred Berger und Frau Dr. Susanne Gadinger von der Universität Innsbruck eine wissenschaftliche Begleitforschung zur Umsetzung der Programme Erasmus+ Jugend und Europäisches Solidaritätskorps während der gesamten Programmlaufzeit 2021-2027 in Liechtenstein durch.
Die erste Forschungsphase konnte Ende 2023 mit wertvollen Erkenntnissen und Empfehlungen abgeschlossen werden. Sehr erfreulich sind die breit angesprochenen „Lerneffekte“ bei der Umsetzung und Teilnahme an den EU-Programmen. Der 23-seitige Bericht widerspiegelt die Ausgangslage hinsichtlich potenziellen Projektträger, Zusammenarbeit und Kommunikation sehr gut und ist hier nachzulesen.
Bericht Evaluierung Erasmus+ und ESK in Liechtenstein 2021-2027
Auch im Jahr 2023 waren die Programme Erasmus+ und ESK gut in den Liechtensteiner Medien vertreten.
In 47 Berichten wurde über die beiden EU-Programme geschrieben. So wird kommuniziert und festgehalten, was Erasmus+ und ESK in Bildung, Jugend und Sport in Liechtenstein bewegen.
Bildung, Jugend und Sport haben die Kraft, Leben zu verändern.
Angesichts des anhaltenden Krieges in der Ukraine wurden im Rahmen der Programme Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps Projekte ins Leben gerufen, die die Unterstützung der Ukraine als oberste Priorität betrachten. Es wird versucht, denjenigen zu helfen, die vom Krieg betroffen sind. Diese beiden Programme spielen eine wesentliche Rolle bei der Unterstützung von Einzelpersonen und Gemeinschaften, die vor noch nie dagewesenen Herausforderungen stehen.
In einer neuen Veröffentlichung werden 15 abgeschlossene und laufende Projekte vorgestellt, die im Rahmen dieser beiden Programme unterstützt wurden und einen spürbaren und positiven Einfluss auf das Leben von Menschen in und aus der Ukraine hatten. Diese 15 Projekte bieten nicht nur Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten und befassen sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen, sondern haben auch eine sinnvolle und nachhaltige Wirkung auf die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen.
Sie zeigen, wie Bildung, Zusammenarbeit und Solidarität einen Unterschied machen und dazu beitragen können, das Leben zum Besseren zu wenden.
13. bis 17. Mai 2024
Athen, Griechenland
Der Schulungskurs richtet sich an Mentoren, Projektkoordinatoren, Jugendbetreuer und andere Vertreter von Organisationen, die Freiwillige des Europäischen Solidaritätskorps aufnehmen, die neben Solidarität und Engagement auch die Reflexion und das Lernen in diesen Projekten stärken wollen.
Das Kursprogramm basiert auf dem Youthpass-Konzept (Reflexion, Dokumentation und Verfassen einer beschreibenden Selbsteinschätzung) und bietet Hinweise, Tipps und nützliche Methoden, um das Engagement der Freiwilligen unter diesem Gesichtspunkt zu unterstützen. Darüber hinaus werden die Kompetenzen von Mentoren, Jugendbetreuern und anderen Fachkräften verbessert, insbesondere im Hinblick auf die Förderung des Lernens.
Die Bewerbungsfrist endet am 26. März 2024.
Bewerbung und weitere Informationen: trainings.salto-youth.net/12049/
12. bis 17. Mai 2024
Kirkkonummi, Finnland
Mentoring ist eines der Schlüsselelemente, um sinnvolle Freiwilligenprojekte des Europäischen Solidaritätskorps zu gewährleisten. Menschen, die direkt mit Freiwilligen arbeiten, profitieren davon, besser zu verstehen, wie die psychische Gesundheit der Freiwilligen gefördert und unterstützt werden kann.
Diese Schulung zielt darauf ab, Organisationen und ihre Mentoren dabei zu unterstützen, besser auf die psychischen Bedürfnisse von Freiwilligen einzugehen, indem sie deren emotionale und psychische Gesundheitskompetenzen stärken. Darüber hinaus bereitet diese Schulung die Teilnehmenden darauf vor zu erkennen, welche Unterstützung in den verschiedenen Phasen des Lebenszyklus eines Freiwilligenprojekts erforderlich ist.
In diesem Training nähern wir uns der psychischen Gesundheit nicht unter dem Gesichtspunkt der Diagnose, Therapie oder Heilung – diese Ansätze gehören zur professionellen Arbeit ausserhalb der Arbeit der Freiwilligenorganisationen des Europäischen Solidaritätskorps.
Die Schulung ist für Sie offen, wenn Sie
Sie können ein Mentor, ein Tutor, ein Projektkoordinator oder der Hauptansprechpartner für Freiwillige in Ihrer Organisation sein. Wichtig ist, dass Ihre Rolle darin besteht, die Freiwilligen in ihrem Freiwilligenprojekt zu unterstützen.
Die Schulung ist besonders nützlich für Sie, wenn Sie besser verstehen müssen, wie Sie die psychische Gesundheit der Freiwilligen in Ihrer Arbeit unterstützen können. Es sind keine Vorkenntnisse über psychische Gesundheit erforderlich.
Diese Schulung richtet sich nicht an Fachleute aus dem Bereich der psychischen Gesundheit, wie Therapeuten, Psychologen oder klinisches Personal.
Die Schulung findet im Hotel Majvik, Kirkkonummi, Finnland, statt (https://majvik.fi/en/)
Online-Schulung am 6. Mai um 16.00-18.00 Uhr MEZ in ZOOM. Die ausgewählten Teilnehmer erhalten vorbereitende Aufgaben.
Tag 1: Was ist psychische Gesundheit und welche Rolle spiele ich bei ihrer Förderung?
Tag 2: Wie sich Stress auf mich und Freiwillige auswirkt. Was können wir dagegen tun?
Tag 3: Wie kann ich Freiwillige in Notlagen unterstützen?
Tag 4: Was ist mein organisatorisches und persönliches Unterstützungssystem?
Sicher, zugänglich und nachhaltig
Mach mit bei der act’EVE Challenge
Entdecke die einzigartige Initiative act’EVE des LE.MO.N. Netzwerks (Learning Mobility Network)! Sie starten eine europaweite Kampagne, um die Einstellung junger Freiwilliger des Europäischen Solidaritätskorps und aller junger Menschen, die im Ausland mobil sind, zu ändern – hin zu einer grüneren Einstellung.
act’EVE ist das erste europäische, auf Challenges basierende Spiel, das Freiwillige und junge Menschen in der Mobilität durch konkrete Aktionen mit dem Europäischen Green Deal verbindet.
Ab dem 13. Mai 2024 könnt ihr via App am Spiel teilnehmen. Der Wettbewerb besteht aus über 30 Herausforderungen, die in drei Stufen eingeteilt sind:
Die App mit dem Spiel ist ab Mai verfügbar. Auf erste Inhalte könnt ihr aber schon jetzt zugreifen, indem ihr euch auf der Plattform registriert: https://www.volunteers4environment.eu/learning-corner
Teilnahmeschluss am Wettbewerb ist der 5. Juni 2024, dem Weltumwelttag.
Du möchtest mehr zur Initiative erfahren? https://www.volunteers4environment.eu
6. bis 8. September 2024
Innsbruck, Österreich
Deine Freunde und du möchtet in eurer Umgebung ein Projekt umsetzen und braucht noch (finanzielle) Unterstützung? Worauf müsst ihr achten und wie sind die nächsten Schritte? Nehmt an dem Projektentwicklungsworkshop für Jugendliche und junge Erwachsene teil. Unter dem Motto «Gemeinsam stärker: Geld für dein Solidaritätsprojekt – Von der Idee zum Antrag» bekommen die Teilnehmer/innen die Grundsätze und Richtlinien der Solidaritätsprojekte erkärt.
Das Training bietet dir Unterstützung bei der Entwicklung deiner Projektidee und beim möglichen Transfer dieser Idee in einen Antrag für Solidaritätsprojekte.
Du kannst dich gemeinsam mit einer Gruppe registrieren, oder einzeln teilnehmen, bereits eine Idee und einen fixen Plan haben, oder dich erstmals inspirieren lassen.
Das Training wird in deutscher Sprache abgehalten und wird vom OeAD organisiert.
2. Juni 2024
24. Juni 2024, 14:30 bis 16:30 Uhr
Online (Microsoft Teams)
Das Qualitätssiegel für Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe bestätigt, dass eine Organisation fähig ist, qualitativ hochwertige Solidaritätsaktivitäten durchzuführen. Der Erwerb dieses Siegels ist eine wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme an der Aktion «Freiwilligenarbeit im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps für humanitäre Hilfe».
Das Webinar richtet sich an Organisationen, die im Bereich der humanitären Hilfe tätig sind. Zur Unterstützung der interessierten und bewerbenden Organisationen veranstaltet die Europäische Kommission ein Online-Meeting. In diesem Meeting werden allgemeine Informationen zum Call «ESC-HUMAID-2021-QUAL-LABEL» und zum technischen Bewerbungsumfeld gegeben. Ausserdem gibt es die Möglichkeit, sich mit Kollegen der Europäischen Kommission auszutauschen.
Das Meeting findet online über Microsoft Teams statt. Den Anmeldelink findest du hier. Anmeldung bis zum 20. Juni 2024.
Die grossflächigen Überschwemmungen in Mitteleuropa könnten den Betrieb der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps beeinträchtigen. Um betroffenen Antragstellern mehr Zeit zu geben, hat die Europäische Kommission kurzfristig die Frist für die laufende Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen um eine Woche auf den 8. Oktober 2024, 12 Uhr verlängert. Dies gilt für alle Leitaktionen mit der ursprünglichen Frist am 1. Oktober 2024.
Wir blicken auf den erfolgreichen Projektabschluss «Solidarität ohne Grenzen – Dein Sprungbrett in die liechtensteinische Berufswelt» zurück, das vom Europäischen Solidaritätskorps gefördert wurde. Der Verein SKS Integrationshilfe hat damit eine Initiative ins Leben gerufen, um jungen Menschen eine Brücke in eine vielversprechende berufliche Zukunft zu bauen.
Das Ziel des Projekts war es, jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Migrationshintergrund den Einstieg in die Arbeitswelt Liechtensteins zu erleichtern. Durch verschiedene Workshops und praktische Berufseinblicke konnten die Jugendlichen nicht nur ihre Kompetenzen stärken, sondern auch wertvolle Netzwerke aufbauen. Über die Projektlaufzeit hinweg haben rund 15 Jugendliche an Aktivitäten teilgenommen, die ihnen geholfen haben, ihre beruflichen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig förderte das Projekt auch den interkulturellen Austausch und die Solidarität unserer Gesellschaft.
Der Höhepunkt des Projekts war die feierliche Abschlussveranstaltung am 22. November 2024. Im festlichen Rahmen wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Zertifikate überreicht. «Solidarität ohne Grenzen» endet zwar offiziell, doch die Wirkung des Projekts wird spürbar bleiben. Die Jugendlichen gehen nun gestärkt und motiviert in ihre berufliche Zukunft.
Die Europäische Kommission hat Ende November 2024 den Aufruf zur Einreichung von Anträgen für die Programme Erasmus+ und Europäisches Slolidaritätskorps für das Jahr 2025 gestartet. Rund 4.42 Milliarden Euro stehen im Programm Erasmus+ für das Jahr 2025 zur Verfügung. Dem Europäischen Solidaritätskorps stehen voraussichtlich rund 107 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Budgets werden jeweils auf die verschiedenen Bereiche sowie die teilnehmenden Länder aufgeteilt. Damit unterstützen die beiden Programme Inklusion, eine aktive Bürgerschaft und demokratische Teilhabe sowie den ökologischen und digitalen Wandel in der Europäischen Union und auf internationaler Ebene weiter.
Die Antragsfristen für die Einreichung der Anträge sind dem Call 2025 zu entnehmen.
An unserem Infoabend zum Call 2025 am 12. Dezember 2024 gaben wir einen Überblick über die Neuerungen für das kommende Jahr in den Programmen Erasmus+ und ESK. Die Präsentation kann hier heruntergeladen werden. Bei Fragen steht das Erasmus+- und ESK-Team gerne zur Verfügung.
Die AIBA bleibt vom 23. Dezember 2024 bis 6. Januar 2025 geschlossen. Gerne sind wir wieder ab dem 7. Januar 2025 für euch da. Bei dringenden Anfragen könnt ihr uns unter info@aiba.li erreichen.
Wir wünschen euch eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2025!
Teilnehmende an Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps können jetzt von einem speziellen Interrail-Pass profitieren. Dieser ermöglicht ihnen an vier oder sechs Tagen innerhalb von sechs Monaten per Zug durch Europa zu reisen.
Der Pass kann sowohl für die An- und Abreise zum Projektort als auch für weitere Erkundungen genutzt werden. Die Preise liegen für Reisende bis 27 Jahre zwischen 181 € für 4 Reisetage bzw. 256 € für 6 Reisetage und für Reisende ab 28 Jahren zwischen 226 € für 4 Reisetage bzw. 320 € für 6 Reisetage.
Wichtig: Der Pass ist nur für Mobilitätsmassnahmen innerhalb von Erasmus+ und ESK verfügbar.
Die Europäische Kommission hat den EU-Jugendbericht 2024 vorgestellt, der die Lebenssituation, Erwartungen und Herausforderungen junger Europäerinnen und Europäer analysiert. Der Bericht basiert auf aktuellen Daten und einer Eurobarometer-Umfrage, die ein differenziertes Bild der Jugend in Europa zeichnet – Erkenntnisse, die auch für Liechtenstein von Bedeutung sind.
Eine zentrale Erkenntnis: 61 % der jungen Europäer/-innen blicken optimistisch in die Zukunft der EU. Dieses Vertrauen in europäische Institutionen zeigt sich auch in Liechtenstein, wo internationale Programme wie Erasmus+ und ESK aktiv zur Jugendförderung beitragen. Besonders wichtig sind den jungen Menschen Themen wie Klimawandel, Bildungschancen und soziale Gerechtigkeit. Reisefreiheit (39 %) und der Zugang zu EU-finanzierten Programmen (30 %) werden ebenfalls als zentrale Vorteile wahrgenommen. Aspekte, von denen auch Liechtensteins Jugend profitiert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Berichts ist die politische und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen. Die EU fördert dies mit digitalen Beteiligungsplattformen, auf denen junge Menschen ihre Anliegen direkt mit Entscheidungsträgern teilen können. Auch für Liechtenstein bietet sich die Chance, die Jugend verstärkt in Entscheidungsprozesse einzubinden.
Neben positiven Entwicklungen zeigt der Bericht Herausforderungen auf: Wirtschaftliche Unsicherheit, der Zugang zum Arbeitsmarkt und psychische Gesundheit sind zentrale Sorgen. Diese Themen betreffen auch Liechtenstein, das durch gezielte Massnahmen in der Jugendförderung und Berufsbildung zur Verbesserung der Situation beitragen kann.
Mit dem EU-Jugendbericht 2024 setzt die Europäische Kommission Impulse für politische Initiativen zur Stärkung einer aktiven, selbstbestimmten Jugend – ein Ziel, das auch für Liechtenstein relevant ist.
Der ganze Bericht kann hier nachgelesen werden: Commission expands youth participation with new Youth Report, Eurobarometer survey and online debate
«Solidarität ohne Grenzen – Dein Sprungbrett in die liechtensteinische Berufswelt». Unter diesem Titel führte der Verein SKS Integrationshilfe ein Solidaritätsprojekt im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps durch, das im Januar 2025 abgeschlossen wurde. Das Projekt richtete sich an junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, insbesondere aus der Ukraine, die in den vergangenen Jahren nach Liechtenstein gekommen sind.
«Solidarität ohne Grenzen – Dein Sprungbrett in die liechtensteinische Berufswelt». Unter diesem Titel führte der Verein SKS Integrationshilfe ein Solidaritätsprojekt im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps durch, das im Januar 2025 abgeschlossen wurde. Das Projekt richtete sich an junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, insbesondere aus der Ukraine, die in den vergangenen Jahren nach Liechtenstein gekommen sind.
Ziel des Projekts war die Integration von jungen Geflüchteten in die liechtensteinische Gesellschaft und Arbeitswelt. Durch 12 Workshops und rund 10 Exkursionen zu lokalen Betrieben erhielten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in verschiedene Berufsfelder, besonders im Gastgewerbe. Sie lernten praktische Fähigkeiten wie Servicetechniken, Tischdekoration und berufsbezogenes Deutsch. Zudem wurde ein Bewerbungstraining angeboten, bei dem die Teilnehmenden ihre Bewerbungsunterlagen erstellen konnten.
Die Ergebnisse des Projekts sind bemerkenswert: Mehrere Teilnehmende fanden berufliche Perspektiven, darunter Daria, die ein Studium am Konservatorium in Innsbruck begann und Volodymyr, der sich für den Beruf des Kochs entschied.
Die fünfköpfige Projektgruppe arbeitete eng mit drei erfahrenen Coaches zusammen, die durch ihr Netzwerk und Fachwissen wertvolle Unterstützung boten. Das Projekt begann mit einer kleinen Gruppe und wuchs stetig. Viele der jungen Menschen haben durch dieses «Sprungbrett» wertvolle Perspektiven für ihre berufliche Zukunft in Liechtenstein entwickelt.
Weitere Informationen
Organisation: Verein SKS Integrationshilfe
Dauer: 15.01.2024 – 14.01.2025
Fördersumme: 10.032 €
Die Integration der vier horizontalen Prioritäten der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps (ESK) stellt Projektträger und Antragsteller regelmässig vor Herausforderungen. Insbesondere bei der konkreten Umsetzung der Themen Inklusion und Vielfalt, Umweltschutz und Klimawandel, digitale Transformation sowie Teilhabe am demokratischen Leben ergeben sich häufig Fragen.
Zur besseren Orientierung und wirkungsvollen Einbindung dieser Querschnittsprioritäten haben die SALTO Resource Centres ein neues, praxisorientiertes Handbuch mit dem Titel «Unlock the Power of Priorities» veröffentlicht.
Das Handbuch bietet konkrete Hilfestellung durch verständliche Erklärungen und praktische Tipps zur Gestaltung inklusiverer, umweltfreundlicherer, stärker digital ausgerichteter und partizipativerer europäischer Projekte. Es zeigt anschaulich auf, wie die vier Prioritäten in unterschiedlichen Projektkontexten umgesetzt werden können.
Stärke der Verknüpfung: Prioritäten gemeinsam denken
Eine besondere Stärke des Handbuchs liegt in der Darstellung der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Prioritäten. Es wird erläutert, wie die Berücksichtigung einer Priorität positive Effekte auf andere haben kann – beispielsweise, wie digitale Werkzeuge zur Verbesserung von Inklusion oder ökologischer Nachhaltigkeit beitragen können. Das Dokument ist sowohl als vollständige Ausgabe mit Einführung und Beispielen für prioritätsübergreifende Projekte als auch als separates Informationsblatt pro Priorität konzipiert. Es richtet sich an erfahrene Antragsteller sowie an Neueinsteiger, die ihre Projekte im Hinblick auf die genannten Prioritäten optimieren möchten.
Download und Nutzung
Das Handbuch steht auf der Webseite der SALTO Resource Centres zum kostenlosen Download bereit: www.salto-youth.net/priorities/.
Das Handbuch ist eine wertvolle Ressource für die Projektarbeit. Es kann sehr gut bei Informations- und Schulungsveranstaltungen eingesetzt werden und dient als fundierte Grundlage für die Entwicklung qualitativ hochwertiger Projekte im Rahmen von Erasmus+ und ESK.
16. bis 18. Juli 2025
Luxembourg
Das TCA «Solidaritätsprojekte Schritt für Schritt» richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die mehr über Solidaritätsprojekte im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps erfahren möchten. In deutscher Sprache werden die Teilnehmenden Schritt für Schritt von der ersten Idee bis hin zur konkreten Projektplanung begleitet.
Du hast eine Idee für ein Projekt mit deinen Freunden und möchtest damit etwas Positives in deiner Umgebung bewirken? Euch fehlt aber noch (finanzielle) Unterstützung und ihr fragt euch, wie es weitergeht? Dann ist dieses TCA genau das Richtige für dich! Unter dem Motto «Von der Idee bis zum Antrag» lernst du die Grundsätze und Rahmenbedingungen für Solidaritätsprojekte kennen. Das Training unterstützt dich dabei, deine Projektidee weiterzuentwickeln und für eine Antragstellung aufzubereiten.
Anmeldeschluss: 19. Mai 2025
Am 15. Juli fand im Europäischen Parlament in Brüssel ein zukunftsweisender Workshop zur Weiterentwicklung der europäischen Jugendprogramme Erasmus+ Jugend und Europäisches Solidaritätskorps (ESK) statt. Die Veranstaltung wurde vom RAY Network in Kooperation mit dem European Parliamentary Research Service (EPRS) organisiert. Sie vereinte über 100 Teilnehmende aus Politik, Forschung, Verwaltung und Jugendorganisationen vor Ort, als auch online. Im Zentrum stand die Frage, wie die Programme junge Menschen bislang unterstützt haben und wie ihre strategische Ausrichtung ab 2028 aussehen könnte.
Eröffnet wurde der Workshop von Sarah Sheil, Direktorin des Members’ Research Service des EPRS. Sie betonte die Bedeutung langfristiger Investitionen in junge Menschen auf ihrem Bildungsweg, in der Ausbildung und im non-formalen Lernen, sowie deren aktive Beteiligung an politischen Prozessen. Auch Uroš Skrinar, Direktor der slowenischen Nationalagentur für Erasmus+ Jugend und Europäisches Solidaritätskorps, hob die breite Wirkung der Programme hervor, besonders auch für junge Menschen mit weniger Chancen. Er forderte ein stabiles rechtliches und finanzielles Fundament für den Bereich non-formaler Bildung.
Andreas Karsten, Forschungskoordinator des RAY Network, präsentierte aktuelle Ergebnisse der RAY-Monitoring-Studie mit Teilnehmenden und Projektträgern:
3 Fakten:
3 Stärken:
3 Herausforderungen:
Denizli Yunus und Ouchan Abdennour von der Organisation «Roots Vlaanderen vzw» (Belgien/Flandern) berichteten über die lebensverändernden Auswirkungen, die die Programme auf ihr persönliches Leben, auf ihre Organisation sowie auf die beteiligten jungen Menschen hatten. Ihre Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen zeigt exemplarisch, wie Ängste abgebaut, Selbstwirksamkeit gestärkt und langfristige Perspektiven geschaffen werden können.
Eva Kotnik, Präsidentin des Nationalen Jugendrats Sloweniens, schilderte ihren Weg von der Teilnahme an EU-Projekten bis hin zur Vertretung auf europäischer Ebene, unter anderem als Mitglied im Europäischen Jugendforum oder als EU-Dialogbotschafterin. Sie plädierte für mehr Vertrauen in junge Menschen und eine Stärkung der europäischen Jugendprogramme als Brücke zwischen jungen Menschen und der Europäischen Union.
In einer anschliessenden Podiumsdiskussion vertieften Fachpersonen den Austausch zur Verbesserung der europäischen Jugendprogramme. Folgende Verbesserungen wurden gezielt gefordert:
Der Workshop machte deutlich: Die EU-Jugendprogramme entfalten eine grosse Wirkung – auf individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene. Sie stärken junge Menschen in ihrer Entwicklung, fördern soziale Teilhabe und leisten einen wichtigen Beitrag zur Demokratie. Damit diese Wirkung in Zukunft erhalten und ausgebaut werden kann, braucht es gezielte strukturelle Anpassungen, eine klare politische Unterstützung, stabile Rahmenbedingungen und ein erhöhtes Budget.
Europäische Jugendarbeit wirkt – dort, wo Forschung, politischer Wille und Praxis vor Ort zusammenkommen.
Die Europäische Kommission plant, ab dem 1. Oktober 2025 für alle Projektträgerinnen und Projektträger eine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für den Zugang zum EU Login einzuführen. Diese Umstellung ist aus Sicherheitsgründen erforderlich und betrifft sämtliche Nutzerinnen und Nutzer, die auf die IT-Tools wie das Beneficiary Module (BM), das Mobility Tool+ (MT+) oder das European Youth Portal zugreifen.
Die Umstellung kann ab sofort vorgenommen werden und muss bis spätestens zum 1. Oktober 2025 abgeschlossen sein.
Eine detaillierte Anleitung zur Einrichtung der Multi-Faktor-Authentifizierung finden Sie im Erklärvideo sowie auf der offiziellen Webseite der Europäischen Kommission:
Erklärvideo: EU Login Multi-Factor Authentication – Video
Webseite: EU Login – European Commission Authentication Service
Am 12. August ist Weltjugendtag – ein Anlass, der weltweit das Engagement, die Ideen und die Rechte junger Menschen in den Mittelpunkt stellt. An diesem Tag soll auf die Bedürfnisse, Probleme und Träume von Jugendlichen aufmerksam gemacht werden. Auch in Liechtenstein bietet dieser Tag Gelegenheit, das Potenzial der Jugend sichtbar zu machen.
Junge Menschen gestalten unsere Gesellschaft aktiv mit, sei dies durch freiwilliges Engagement, die Teilnahme an Austauschprogrammen oder innovative Ideen für eine nachhaltige Zukunft. Der Weltjugendtag wurde 1999 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und steht jedes Jahr unter einem globalen Schwerpunktthema. 2025 liegt der Fokus auf «Local Youth Actions for the SDGs and Beyond». Das Thema macht deutlich, wie junge Menschen dazu beitragen, globale Ziele in greifbare Veränderungen in ihrem direkten Umfeld zu verwandeln.
Der internationale Tag der Jugend will auch auf die Lage der Kinder und Jugendlichen auf der ganzen Welt aufmerksam machen. Zurzeit leben 1.8 Milliarden junge Menschen zwischen 10 und 24 Jahren auf der Welt. Das sind so viele Jugendliche wie noch nie. Allerdings lebt 1 von 10 Kindern weltweit in einem Krisen- und/oder Kriegsgebiet und rund 244 Millionen gehen nicht zur Schule. Doch auch bei uns haben viele Jugendliche Probleme, sei es:
Die Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten (AIBA) setzt sich in Liechtenstein gezielt dafür ein, dass junge Menschen Zugang zu europäischen Förderprogrammen erhalten, die ihnen neue Perspektiven eröffnen:
Diese Programme fördern nicht nur interkulturelles Verständnis und Solidarität, sondern auch die persönliche und berufliche Entwicklung junger Menschen.
Gerade in einem kleinen Land wie Liechtenstein ist es besonders wichtig, jungen Menschen Gehör zu schenken und Räume zu schaffen, in denen sie mitgestalten können. Die AIBA arbeitet deshalb eng mit Partnerorganisationen wie dem aha – Tipps & Infos für junge Leute zusammen, um Beteiligung auf Augenhöhe für alle zu ermöglichen. Die Jugend ist nicht nur die Zukunft – sie ist das Jetzt.
Entdecke jetzt die Möglichkeiten der Programme Erasmus+ Jugend und Europäisches Solidaritätskorps.
Quellen:
https://www.un.org/en/observances/youth-day
https://www.un.org/sustainabledevelopment/youth/
https://www.unicef.org/lac/en/press-releases/not-new-normal-2024-one-worst-years-unicefs-history-children-conflict
https://www.un.org/en/observances/education-day
Nicht verpassen: Am Mittwoch, 1. Oktober 2025 um 12 Uhr endet die nächste Antragsfrist für Erasmus+-Projekte, Akkreditierungen sowie ESK-Freiwilligen- und Solidaritätsprojekte.
Zu den Möglichkeiten der nächsten Antragsrunde (Europäisches Solidaritätskorps)
Zu den Möglichkeiten der nächsten Antragsrunde (Erasmus+)
Bei Fragen zur Antragstellung steht euch das Erasmus+- und ESK-Team zur Verfügung.
Die Europäische Kommission hat im November 2025 den Aufruf (Call) für das Europäische Solidaritätskorps (ESK) 2026 veröffentlicht. Das Programm feiert gleich zwei Jubiläen: «30 Jahre EU-Freiwilligenarbeit» und «10 Jahre Europäisches Solidaritätskorps». Mit einem erhöhten Budget von 175,3 Millionen Euro sollen auch 2026 noch mehr junge Menschen die Möglichkeit erhalten, sich in solidarischen Projekten in Europa zu engagieren.
Seit 2016 haben über 150’000 junge Menschen am ESK teilgenommen und mehr als 22’000 Projekte umgesetzt. 2026 stehen weiterhin vier Prioritäten im Fokus: Inklusion und Vielfalt, ökologische Nachhaltigkeit, digitale Transformation sowie demokratische Teilhabe. Gefördert werden Freiwilligeneinsätze, Solidaritätsprojekte sowie Qualitäts- und Begleitmassnahmen.
Besonderes Augenmerk gilt folgenden drei Prioritäten:
Diese Prioritäten spiegeln mehrere Ziele wider, die in den politischen Leitlinien der Kommission 2024-2029 vorgebracht wurden.
Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltung am Donnerstag, 11. Dezember 2025 an der Universität Liechtenstein. Wir informieren über die wichtigsten Änderungen für das kommende Jahr in den Programmen Erasmus+ und ESK. Bei Fragen steht Ihnen unser Erasmus+- und ESK-Team gerne zur Verfügung.
Am Samstag, 15. November 2025, fand im Brauhaus Schaan der Erasmus+- und ESK-Brunch zum Thema «Inklusion und Vielfalt» statt. Rund 50 Gäste aus Bildung, Jugendarbeit, Politik und Zivilgesellschaft trafen sich, um gemeinsam über Wege zu mehr Teilhabe und Chancengleichheit zu diskutieren. Die Veranstaltung bot eine Plattform für Austausch, Inspiration und Vernetzung mit spannenden Referaten und einer lebendigen Talk-Runde.
Den Auftakt bildeten zwei Fachimpulse: Prof. Dr. Ingo Bosse eröffnete mit dem Referat «Vielfalt als gesellschaftliches Handlungsfeld» und zeigte auf, warum Inklusion nicht nur ein pädagogisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Thema ist. Anschliessend gab Stefan Langenegger vom Schulamt Liechtenstein praxisnahe «Einblicke in die inklusive Schulentwicklung im Fürstentum Liechtenstein» und verdeutlichte, wie Schulen Schritt für Schritt Barrieren abbauen.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Talk-Runde mit drei Gästen, die aus unterschiedlichen Perspektiven berichteten:
Die Diskussion zeigte: Inklusion ist vielfältig – ob in der Schule, in der Jugendarbeit oder bei Integrationsprojekten. Alle Beteiligten waren sich einig, dass Zusammenarbeit, Offenheit und kreative Lösungen entscheidend sind, um Barrieren abzubauen.
Zum Abschluss lud die Veranstaltung zu einem Brunch ein, bei dem die Gespräche in entspannter Atmosphäre fortgesetzt wurden. Für Barrierefreiheit sorgten zwei Gebärdensprach-Dolmetscherinnen, die die Veranstaltung begleiteten.
Mit diesem Brunch wurde ein starkes Zeichen gesetzt: Vielfalt ist kein Randthema, sondern ein Handlungsfeld, das alle betrifft – und das nur gemeinsam gestaltet werden kann.